PERSÖNLICHER BLOG

FAMILIENPFUSCH

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Warum?

Deine Partnerin misshandelt Eure Kinder mehrfach täglich. Sie redet mit unsichtbaren Ahnen aber nicht mit Dir. Sie ist sehr gewaltbereit und schreit wie eine Geisteskranke. Sie wechselt ihre Persönlichkeit mehrfach täglich und erinnert sich an nichts. Sie verletzt sich selbst und droht sich, die Kinder und Dich zu töten. Du machst den Haushalt, versorgst die Kinder, bestreitest das Einkommen und pflegst Deine kranke Partnerin. Du suchst Hilfe. Dann verbreiten sie Lügen über Dich und Deine Kinder. Zuerst Deine Partnerin, dann ihre Familie, dann ihre Freunde, dann die Behörden, dann Gutachter, dann wieder die Behörden. Deine Kinder bitten Dich um Hilfe, flehen Dich an. Aber Du kannst nichts machen, weil niemand zuhört. Dann nehmen sie Dir das Sorgerecht für Deine Kinder und stecken Sie zu eben dieser Psychopathin in ein Misshandlungsmilieu, vor der Du sie bewahren solltest. Sie nehmen Dir all’ Dein Geld und schränken Deine Vaterschaft auf ein Minimum an Kontakt ein. Deine Kinder werden jetzt gegen Dich aufgehetzt und nach Maßstäben erzogen, auf die Du keinen Einfluss hast. Du hast überhaupt keinen Einfluss. Auf gar nichts. Sie lassen Dich und Deine Kinder allein, wenn sie um Hilfe bitten, weil sie wieder geschlagen und erniedrigt wurden. Sie drohen immer wieder, Dir die Kinder ganz wegzunehmen, wenn Du nicht artig mitmachst. Während Du versuchst Dich gegen Verleumdungen zu wehren, wirst Du überschuldet. Nicht weil es so im Gesetz steht, sondern weil sie es können. Keiner will Dir zuhören, keiner kümmert sich. Und wenn Du dann zusammenbrichst, dann stellen sie Dich als Lügner hin. Sie nehmen Dir die Existenzgrundlage und wenn Du denkst, es kann nicht schlimmer kommen, dann kriminalisieren sie Dich. Und die, die Dir das angetan haben, sind dieselben, die Du um Hilfe gebeten hattest. Um Deine Kinder zu schützen. Und, um Dich selbst zu schützen.

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Und dann kommt das: Familiengericht für Väter

Die gute Nachricht: Das Gericht ist für alle Eventualitäten gerüstet.
Die schlechte Nachricht: Der Beschluss steht längst fest – und Du hast verloren.
Ungeachtet der Umstände werden die Kinder und das Geld der Mutter überschrieben.
Je mehr dagegenspricht, desto mehr wirst Du mit falschen Anschuldigungen konfrontiert,
die von keinem geprüft werden. Sie untermauern ihre vorgefasste "Wahrheit" einfach so lange mit Lügen, bis der scheinbare Sachverhalt so komplex ist, das keiner mehr durchblickt.
Und schuld daran bist natürlich Du, mit Deinen naiven Vorstellungen von Gleichberechtigung.

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Vorgefasste Meinungen - vordefinierte Rollen.

So definiere ich Familienpfuscher:

  • Mütter und AnwältInnen, die eine verzerrte Rechtslage zu Ihren Gunsten ausschöpfen
  • Voreingenommene RichterInnen
  • Verlogene VerfahrensbeiständInnen
  • Unfähige JugendamtsmitarbeiterInnen
  • Inkompetente Sachverstände und GutachterInnen
  • Fehlgeleitete Emanzen bei staatlich substituierten Hilfsorganisationen
  • Macht- und geldgierige HeilpraktikerInnen und TherapeutInnen
  • Faule Nervenheilärzte, Kinderärzte und Psychiater
  • Arbeitsresistente Staatsanwälte und Vasallen (diejenigen, die zuerst fragen ob „Blut geflossen ist und wenn ja, wieviel“ und dann erklären, dass sie nichts machen können – oder sich über die anderen Ämter beschweren und gleichzeitig bedauern, dass ihnen die Hände gebunden sind)

Der Pfusch von nur einem dieser Menschen muss ärgerlich sein. Wenn Du Dich aber mit dem ganzen Verein auseinandersetzen musst, dann muss man systematisches Fehlverhalten und Vollversagen der Behörden auch beim Namen nennen.

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Was ich mit manchen dieser Personen erlebt habe, übersteigt jede Vorstellungskraft und entzieht dem Glauben an ein funktionierendes Rechtssystem jede Grundlage.

2009

Bis Dezember 2009 waren die Einnahmen aus ihrer beruflichen Tätigkeit so gering, dass diese mit einem monatlichen Verlust verbunden war. Nur mit finanzieller Hilfe aus meinem Einkommen - zusätzlich zu den regulären Ausgaben – konnten wir das wieder ausgleichen. Im Januar 2010 trat sie eine Teilzeitstelle an. Mit dem neuen Gehalt übernahm sie die Betreuungskosten für die Kinder, legte monatlich Geld auf einem separaten Konto an und bezahlte auf dem gemeinsamen elterlichen Konto die Summe ein, die sie zuvor aus meinen Barfinanzen entwendet hatte. Ich war nicht sauer deswegen, es war ja teil ihrer Krankheit. Aber ich bestand darauf, dass sie es zurückführte. Währenddessen diente mein Einkommen zur Versorgung der Familie und für Ansparungen auf dem gemeinsamen elterlichen Konto für den geplanten Hauskauf.

Die Versorgung und Betreuung der Kinder hatte von 2007 bis 2009 mehr und mehr ich übernommen. Im Sommer 2009 war ich mit sämtlichen Aufgaben (Kinder, Haushalt, Einkommen und Arbeit, Pflege der Kindesmutter) sehr überlastet. Ich suchte Kontakt zu ihrer Therapeutin, der psychologischen Beratungsstelle und dem Jugendamt. Im Herbst 2009 hatte sie beabsichtigt, sich in eine Klinik einweisen zu lassen, um wieder am Familienleben teilzuhaben und die enorme Belastung, die von ihren Verhaltensweisen ausging, in den Griff zu bekommen. Das Jugendamt, ihre Eltern und die Therapeutin informierten wir ab 2009 unregelmäßig und grob über ihre Verfassung und getroffene Maßnahmen.

2010

Trotz Zusage sagte sie den geplanten Klinikaufenthalt ab und trat, gemäß eines Vorschlags ihrer Therapeutin einem vermeintlichen „Borderline-Intensivkurs“ bei. Die Einzeltherapie ging unabhängig davon weiter. Die wahnhaften Verhaltensweisen, die Misshandlungen der Kinder, suizidales Verhalten nahmen dennoch weiter zu, bis die Situation im Sommer 2010 untragbar geworden war. Im September 2010 wurde dieser Intensivkurs zuerst von mir und dem Jugendamt verdächtigt und anschließend von der Sektenberatungsstelle als Psychokult bestätigt; Eine „moderne Sekte“.

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Mutter fast ausschließlich Kontakt zu den Kindern in Anwesenheit Dritter, da ihre Verhaltensweisen überwiegend im Kreis der Kinder und des Kindesvaters auftraten. Wenige Ausnahmen gab es im Sommer 2009. Im September 2010 hingegen traten diese Verhaltensweisen auch in Gegenwart der Großmutter und Tante väterlicherseits auf. Zu diesem Zeitpunkt ließ sie sich nicht mehr davon abbringen, weshalb die Kinder und ich mehrfach auf Unterstützung der Behörden angewiesen waren. Erschwerend war keine Kommunikation mit der Kindesmutter möglich. Sie verhielt sich nur noch wahnhaft und aggressiv.

Im Oktober 2010 stellte ich beim Lesen der mir überlassenen Mails fest, dass sie und ihre Therapeutin bereits am 13.09.2010 geplant hatten, die jahrelange, erfolglose Borderline-Therapie, die unzähligen Gefährdungssituationen und das untragbare Verhalten meiner Partnerin einfach zu vertuschen. Sie stellte darin schriftlich Überlegungen an, wie sie die vorliegenden Informationen bei Behörden entkräften könne:

„Überall liegen ein paar Informationen vor, beim Jugendamt, bei der Polizei, aber keiner hat Borderline diagnostiziert, das sind ja Argumente.“

Dieses Ziel wurde damit klar formuliert, obwohl sie zu dieser Zeit völlig wahnhaft war. Sie gibt in derselben Email an, im Kontakt und Gespräch mit Ahnen zu stehen:

„Ich hab mal meine Ahnen gesagt, ich lasse ihr Schicksal bei ihnen, aber da ändert sich nicht wirklich was dran, ich spüre, daß ich das mache und spüre ihre Unterstützung und Kraft, aber es hängt damit nicht zusammen.“

Ich habe keine Erklärung dafür, wie jemand so berechnend und gleichzeitig so weggetreten sein kann. Aber dieses Beispiel ist typisch für meine andauernden Erfahrungen mit ihr - völlige Verwirrung in Kombination mit einem böswilligen, leidgeprägten Kalkül. Ich erkenne weder im Handeln unserer Kinder, noch in meinem eigenen Handeln einen Anlass für ihre Verhaltensweisen uns gegenüber. Sämtliche Motivation dahinter scheint ihrer Fantasie zu entspringen. Ich habe mich bis zum Schluss unserer Beziehung täglich mehrere Stunden um sie gekümmert und sie gepflegt. Ich habe deshalb auch keine Erklärung, weshalb sie sich mir gegenüber so verhält.

Seit 23.09.2010 leugnet die Kindesmutter sämtliche Umstände, verbreitet Falschaussagen über mich und die Kinder bei Behörden und vor Gericht und behauptet, dass sie in der Lage sei, die Kinder zu erziehen und für die Kinder zu sorgen, was zuvor in keinster Weise der Fall war und nach Erzählungen der Kinder, meinen Rückmeldungen und Beobachtungen auch nicht der Fall ist. Dass längst ich und nicht die Mutter die Hauptbezugsperson war, wurde anhand der Falschaussagen der Kindesmutter in Frage gestellt, sogar haltlos negiert. Selbst die Auswirkungen der Erkrankung, die den kompletten Alltag überschattet haben und die Diagnose und Therapie wurden von der Kindesmutter und der Therapeutin einfach geleugnet. Die Diagnose wurde sogar - im Rahmen einer unverständlichen Verschwörungstheorie – mir zugeschrieben. Diese Falschaussagen haben zu enormen Missständen auf Seiten der Kinder, zu einem erzwungenen Wohnsitzwechsel, dem Sorgerechtsverlust ihres Vaters und damit der Hauptbezugsperson der Kinder geführt.

Die aufgeführten Lügen, die verbundene Verschwörungstheorie und das Abstreiten sämtlicher Taten haben ausgereicht, um die Behörden davon zu überzeugen, dass es sich bei den Hilferufen des Kindesvaters um Denunzierungsversuche handeln würde. Im Weiteren wurden die Falschaussagen der Kindesmutter von 2010 bis 2014 von Verfahrensbeteiligten dazu genutzt, dem voreingenommenen Fehlverhalten der Behörden mit fadenscheinigen Argumenten einen vermeintlichen Sinn zu verleihen. Weder die Misshandlungsvorwürfe, noch die mehrjährigen, verheerenden Zustände, die zum Rückzug der Kinder mit dem Vater geführt haben, noch die negativen Einflüsse des Psychokults wurden in ausreichendem Maße überprüft, nicht einmal zur näheren Betrachtung von den verantwortlichen Behörden herangezogen.

Die ausgehende Gefahr von der Mutter wird in sämtlichen Verfahren sichtbar, in denen ihre Falschaussagen und Scheinrealität von den Beteiligten zur Einschätzung herangezogen wurden. Da sie selbst möglicherweise der Auffassung ist, dass ihre Aussagen und Befürchtungen zutreffen würden, ist sie in der Lage diese "plausibel" und glaubwürdig zu vermitteln, sie sogar in einen Kontext zur tatsächlichen Realität zu bringen.

Verfahrensbeteiligte wie Richterin, Jugendamt, Gutachter, Verfahrensbeistand bezogen und beziehen sich konstant auf die aufgeführten Falschaussagen - unabhängig davon, dass sie von mir seit 2010 über deren fehlenden Wahrheitsgehalt informiert und mit Indizien belegt wurden. Die wiederholte Bitte, die Aussagen der Kindesmutter vor Entscheidungen "zum Wohl der Kinder" zu verifizieren wurde offenbar genauso ignoriert wie die Inhalte meiner Schriftsätze und Aussagen. Dieses voreingenommene Verhalten schürt meinen Eindruck, dass es den Beteiligten nicht um das Wohl der Kinder, sondern um das fehlgeleitete Wohl der Kindesmutter ging und geht - unabhängig von deren straffälligen Verhalten. Im Weiteren wurden wichtige Informationen von Beteiligten zurückgehalten und Aussagen verfälscht (siehe Falschaussagen Verfahrensbeistand und Fehlverhalten Jugendamt).

Psychokreislauf

Nach dem aus unklaren Gründen ihr geplanter Klinikaufenthalt ausfiel, wurde mit der Therapeutin vereinbart, dass sie wieder langsam auf den Alltag eingestimmt wird. Weil sie sich nun seit Jahren primär mit ihrer Verfassung und Therapie befasste, hatte sie die Beziehung zu den Kindern und mir als Partner stark vernachlässigt. Die Therapeutin half ihr innerhalb der Therapie und ich innerhalb unseres Alltags. Wir fingen mit kleinen "Happen" an. 'Mal ging sie einkaufen, 'mal übernahm sie das Abspülen, 'mal verbrachte sie Zeit mit den Kindern. Doch bereits die kleinste Teilnahme am Alltag wurde zum Disaster, das immer nach demselben Prinzip lief. Von da an war unser Alltag ein ständiges Wiederholen besorgniserregender Zyklen:

1. Es geht wieder los: Ein plötzlicher Wutausbruch - ohne erkennbare Ursache

Sie ist wütend und schreit. Einen plausiblen Anlass für Ihr Verhalten gibt es so gut wie nie. Manchmal nennt sie als Grund, dass ein Kind nicht kuscheln oder mit ihr spielen will. Manchmal war auch die Ursache, dass ihr beim Essen eine Gabel herunter gefallen ist.

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Es folgt grobes Verhalten, Stoßen, Treten, Reißen am Arm, Schlagen, Zerren.
Sie „inszeniert“ ein Drama und beschuldigt die Kinder, sich nicht wie Erwachsene zu verhalten. Sie scheint in diesen Wutmomenten kein Verständnis für kindliche Bedürfnisse und angemessenes Verhalten zu haben. Die Kinder werden veränstigt und beginnen zu weinen.

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Das grobe Verhalten steigert sich. Es folgen verbale Fehlgriffe, weiteres Schütteln, Reissen und Schlagen. Die Kinder weinen. Das maltretierte Kind schreit so laut es kann.

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2. Gewalteskalation, Drohungen und unkontrollierte Wut

Würgen mit nassem Lappen, mit Kissen, Knien oder Händen, Werfen der Kinder, Fixieren mit Knien und Armen. Das Kind, das misshandelt wird kann kaum noch schreien. Das andere Kind schreit nach Hilfe. Im Büro auf der anderen Seite der Wohnung ist alles gut zu hören. Ich schreite vorsichtig und ruhig ein. Ich benutze die Sätze, die ich -gemäß Ihrer Therapeutin - in diesen Momenten sagen soll.

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Jetzt geht es weiter mit Suizid- und Morddrohungen, Beleidigungen, Erniedrigungen gegen mich und die Kinder Sie ist sehr gewaltbereit - in zunehmendem Maße auch mir gegenüber. Sie ist völlig davon überzeugt, uns das antun zu dürfen. Sie begründet Ihr Verhalten mit konfusen Wahnvorstellungen von verstorbenen Ahnen und deren Leid.

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Sie lässt von uns ab und schreit wütend durch die Wohnung. Oft zerstört sie Gegenstände wie Tassen, Geschirr, meine Stero-Anlage, u.a.

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3. Verwirrung

Nach geraumer Zeit hat sie sich beruhigt. Sie zieht sich zurück; Meistens auf den Balkon. Ich habe in der Zwischenzeit die Kinder getröstet und versorgt oder sie zu ihrer Oma gebracht. Ich kümmere mich um sie und versuche da zu sein. Warum hilft die Therapie nicht? Wir versuchen Lösungen zu finden. Sie ist benommen und abwesend, wirkt apathisch. Es folgt exzessives Kratzen, Ritzen und weitere Suizidwünsche. Ihre Suche nach Begründungen geht über das komplette soziale Umfeld. Manchmal sind Kollegen schuld, manchmal ihr Vater, manchmal ihre Therapeutin, immer jemand anders.

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4. Reue

Sobald sie wieder aus der Reue und der depressiven Phase zurückgekehrt ist, kommt der erneute Kontakt - die Kinder sind oft nur schwer zu motivieren.

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5. Reset: Es beginnt von vorn ...

Ich kümmere mich wieder um Haushalt und Arbeit. Es beginnt der erneute Versuch der „Mutter, sich in Ihrer Rolle einzufinden“. Bereits hier hat sie keine Erinnerung mehr an den ereigneten Vorfall. Es ist ihr völlig unverständlich, wieso die Kinder auf Abstand zu ihr gehen und weshalb ich so besorgt um das Wohl der Kinder bin.

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Die Vorfälle mit der Kindesmutter und deren Auswirkungen sind zu zahlreich und komplex, um auf jedes einzelne einzugehen. Deshalb möchte ich anhand eines Beispiels die Grundproblematik erläutern:

Beispiel: Vorfall vom 21.03.2010
...und was die Behörden daraus gemacht haben

Im Rahmen der Therapie sollte ihr stückweise die Rolle als Mutter herangetragen werden und sie im Umgang mit den Kindern bestärken. Das artete täglich aus und eskalierte am 21.03.2010 wie folgt:

Die Kindesmutter ging mit den Kindern zur Mittagszeit am 21.03.2010 ins Badezimmer, um sie für den Mittagschlaf vorzubereiten. Ich war auf der anderen Seite des Flurs im Büro. Von dort hörte ich die Mutter schreien, dass „die Kinder gefälligst mitmachen sollen“. Die Kinder begannen beide zu weinen, worauf ich zur offenen Bürotür ging. Ich beobachtete, wie die Kindesmutter die weinenden Kinder ins Schlafzimmer zerrte und sie anschrie, dass sie „das Maul halten sollen“. Oft warf sie die Kinder in Richtung des Bettes; Da das Kinderzimmer abgedunkelt war und die Betten um die Ecke standen, konnte ich in dieser Situation nichts erkennen und ging besorgt zurück an meinen Arbeitsplatz. Die Schreie der Kinder wurden lauter. Sie schienen in Bedrängnis zu sein. Auch die Kindesmutter brüllte sie an und drohte „ihnen den Schädel einzuschlagen, wenn sie nicht endlich ihre Scheißfresse halten würden“. Sie machte von innen die Tür zum Kinderzimmer zu. Das Weinen der Kinder und die Schreie der Mutter waren weiterhin deutlich hörbar. Nach etwa 2-3 Minuten riss die Kindesmutter die Tür auf und stürmte fluchend ins Badezimmer und wieder zurück ins Kinderzimmer. Ich verließ das Büro und ging nachschauen, da die Schreie der Kinder immer verzweifelter klangen. Von der Tür zum Kinderzimmer beobachtete ich, wie die Kindesmutter einen nassen Waschlappen auf das Gesicht der dreijährigen Tochter presste und ihren Körper mit der anderen Hand auf dem Bett fixierte. Das Kind schien keine Luft zu bekommen. Auch als die Kindesmutter den Waschlappen nach einiger Zeit wieder vom Gesicht nahm, war unsere Tochter in Atemnot, röchelte, keuchte, versuchte zu schreien, war völlig außer sich vor Angst. Ich bot der Kindesmutter meine Hilfe an. Als sie mich bemerkte stürmte sie mit dem Waschlappen an mir vorbei und brüllte etwas wie „kümmer’ Du Dich um Deine Scheißkinder“. Ich beruhigte zuerst die Kinder, setzte mich zwischen ihre Betten und begleitete sie in den Schlaf. Nach geraumer Zeit schliefen beide erschöpft ein. Anschließend ging ich zu ihr, um mich nach ihrer Verfassung zu erkundigen und mit ihr zu reden. Ihre Aussagen erschienen irrational und zusammenhangslos. Sie erklärte ihre Wut und das Verhalten den Kindern gegenüber mit dem „Leid ihrer Ahnen“, „Seelenheil“ und ähnlichem. Ein Schuldbewusstsein war bei der Kindsmutter nicht vorhanden. In den seltenen Fällen hatte sie überhaupt eine Erinnerung an den erst kurz zuvor passierten Vorfall. Ein rationales, elterliches Gespräch war jedenfalls nicht möglich.

Mit Entsetzen habe ich im Oktober 2010 die Darstellung dieser Situation durch die Kindesmutter vom 21.03.2010 gelesen:

„Und dann wurde es mit den Kindern anstrengend. Ich hab sie nicht in ́s Bett gekriegt zum Mittagschlaf. Dauernd wollten sie wieder raus. Und ich hab gemotzt und geschrien und gedroht und dann den kalten Waschlappen in ́s Gesicht gebracht und als das alles nicht ging, hab ich ihm gesagt, er muß was machen. Ich war so wütend auf mich und so verzweifelt, daß die Kinder nicht in ́s Bett gehen, wenn ich es sage. Er hat natürlich einmal was gesagt und dann war es gut. Und ich hab wieder gedacht, ich bin eine schlechte Mutter.“

Die Situation mit dem Waschlappen wiederholte sich oft, auch mit Kopfkissen, Bettdecke und Händen und ist nur ein Beispiel für die Vorfälle, wie sie sich in 2010 teilweise

2-3 mal täglich

zugetragen haben. Wenn man den Text liest, klingt das nicht außergewöhnlich. Der Waschlappen könnte ja auch liebevoll die Stirn kühlen. Die Diskrepanz zwischen Schilderung und tatsächlichem Ablauf sind daher von wesentlicher Bedeutung für die völlige Fehleinschätzung der Kindesmutter und derer, die anhand der Schilderung versuchen die Situation zu deuten. Ich war bis 2010 davon ausgegangen, dass Gutachter so etwas wissen würden. Damit lag ich völlig daneben.

Die Schilderungen der Kindesmutter entsprachen weder in den Therapiemails, noch in den späteren Darstellungen z.B. vor Gericht und bei Gutachtern der Wahrheit. Der tatsächliche Ablauf geht aus ihren Schilderung nicht ansatzweise hervor. Nach dem Lesen der Schilderungen wurde mir klar, wie verzerrt ihre Wahrnehmung sein muss und weshalb es so oft zu „Missverständnissen“ kam. Ob sie die Schilderungen absichtlich verharmlost oder sich ihres Verhaltens wirklich nicht bewusst ist, weiß ich nicht.

In den Mails schildert sie beispielsweise folgende Situationen:

„Ich hab sie wieder angemotzt und aggressiv geschnappt und in's Zimmer geschoben oder aggressiv auf's Bett geschoben. Ihm gegenüber werde ich auch aggressiv, aber da fällt es mir leichter, mich zu fangen."

"Ich hab die Kinder angemotzt und bin wieder grob geworden und die haben dann natürlich nicht mitgemacht und auf ihn und seine Mutter war ich dann stinksauer."

"In meiner Verzweiflung über mich selbler schreie ich meine Kinder an und behandle sie grob."

Die Fragen der Polizei nach sichtbaren Spuren, blauen Flecken oder ähnlichem bei den Kindern ging ins Leere. Welche physischen Spuren bleiben nach einer Atemnot? Einem Zerren am Arm, einem Wurf, Tritt, Schlag? Bedauerlicherweise schienen die möglichen psychischen Folgen dieser untragbaren, alltäglichen Verhaltensweisen für die Kinder die involvierten Behörden bedeutungslos zu sein.

Trotz der dokumentierten Schilderungen der Kindesmutter ging die Richterin in den Verfahren vor dem Familiengericht unverständlicherweise von „Befürchtungen des Vaters“ aus - und nicht von tatsächlichen Vorfällen. Diese Indizien über die Vorfälle ignorierten Richterin und Gutachterin am 28.01.2010, trotz Hinweis durch meinen Verfahrensbevollmächtigten und ohne sie gesehen zu haben. Das Bündel lag bei der Verhandlung ungeöffnet auf dem Richtertisch. Sie seien unerheblich für den Beschluss, hieß es.

Die Gutachterin ging dann fälschlicherweise davon aus, dass sich die Vorfälle gar nicht ereignet hätten und schrieb:

„Der Kindesvater erscheint extrem besorgt um seine Kinder, wobei er Gefahren sieht, die nicht bestehen.“

Daraufhin unterstellte sie am 11.03.2011, dass die Argumentation des Vaters ein Hinweis auf vorliegende Störung des Vaters selbst sein könnte:

"Zu Frage 3 wird angeführt, dass sich jedoch aufgrund dieser Beharrlichkeit, die der Kindesvater nach wie vor verfolgt, mit der er belegen möchte, dass die Kindesmutter an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung erkrankt ist und seiner jetzt unangemessen erscheinende Sorge bezüglich der Kinder, der Sorge, dass die Kindesmutter die Kinder extrem gefährden könnte, immer mehr der Eindruck entsteht, dass der Kindesvater selbst psychiatrisch auffällig ist. "

Der zweite Gutachter ging sogar davon aus dass, keine Anhaltspunkte für die Gefährdung der Kinder bei der Mutter vorliegen würden. Er gibt am 16.12.2011 unter Eid an:

"Meines Erachtens bestehen keinerlei Anhaltspunkte für eine Gefährdung der Kinder bei der Mutter."

Für diese Einschätzung fehlt –meines Erachtens- jegliche Grundlage. Er gibt in seinem Gutachten vom 27.08.2011 an, dass die VON BEIDEN ELTERN GESCHILDERTEN VORFÄLLE SICH NICHT EREIGNET HÄTTEN:

"Der Vater ist von der Gewissheit, dass seine Befürchtungen real sind, nicht abzubringen."

Schlussfolgert dann:

"Er“ (der Gutachter) „sieht auf Seiten des Vaters, nicht auf Seiten der Mutter, Handlungsbedarf zum Schutz der Kinder."

Wie es –trotz der Zeugenaussagen und erdrückenden Indizienlage- zu derartigen Fehleinschätzungen kommen kann, ist mir vollkommen unverständlich. Das erweckte meinen Eindruck, dass erneut willkürlich gegen die Indizienlage geurteilt und entschieden wurde. Da ich selbst unzählige Vorfälle aus unmittelbarer Nähe miterlebt habe, waren die genannten Aussagen wie ein Schlag ins Gesicht für mich.

Mit diesen Beispielen will ich zum Ausdruck bringen, welche irrationalen Motive und Unfähigkeit, die eigenen Handlungen zu kontrollieren bei der Kindesmutter vorherrschten und welche Auswirkungen die Fehldarstellungen auf die Beteiligten haben. Die Kinder gaben zu keiner Zeit Anlass zu den angewandten Methoden. Bei jedem Gewaltvorfall ging der Impuls der Eskalation von der Kindesmutter aus. Die Kinder reagierten mit weinen, Rückzug oder Flucht. Dieses Schutzverhalten wurde von der Mutter erneut als „Angriff“ gewertet und es folgten weitere „Vergeltungsmaßnahmen“. Das geht alles auch aus den EMails hervor. Dort nennt die Kindesmutter als Begründung für ihr Verhalten z.B.:

Schilderung vom 15.01.2009:

"Ich merke, wie ich zuerst die Kraft der Ahnen brauche, dann kommt das innere Kind und dann die Erwachsene."

Schilderung vom 24.10.2009:

"Da kam dann das übersteigerte Aufmerksamkeitsbedürfnis und die Überforderung mit den Kindern, aber ich hab beim in's Bett bringen wieder gemerkt, daß das alte läuft: Ich bin eine schlechte Mutter, also kann ich sie nicht in's Bett bringen. Lieber bin ich nicht ich und bin schlecht, als ich zu sein und Gefahr zu laufen, schlecht zu sein. Und wenn ich sie nicht in's Bett bringen kann, dann muß er das ja machen und dann hab ich seine Aufmerksamkeit für mich und für meine Kinder."

Schilderung vom 13.11.2009:

"Was bisher nicht geklappt hat ist, den Kindern gegenüber nicht aggressiv zu sein, nicht zu kratzen und meine Verantwortung in unserer Beziehung zu übernehmen., das ist mir auch noch sehr fremd."

Vorfall in der Schilderung vom 28.03.2010:

"So, dann bin ich mit den Kindern raus und hab während dem Spaziergang einen schönen Stecken gefunden und mitgenommen und später hat XXX nicht angehalten, als ich sie gebeten hab, da hab ich sie vom Boden hochgehoben und war total sauer und dabei ist der Stecken fast in ihr Auge. Das hat mich so erschreckt. Da bin ich wieder vor mir selber erschrocken. Das war keine Absicht, aber es hat ihr weh getan und hat sie so erschreckt. Das hat mir so Leid getan. Während dem Mittagschlaf der Kinder bin ich gleich mit seinem Auto los auf den nächsten Parkplatz und hab einfach einen Raum um mich allein gehabt und dann wieder meine Musik gehört, die ich mit meinen Ahnen verbinde."

Vorfall vom 28.07.2010:

"Und dann hab ich mich so entspannt und hatte das Gefühl, ich darf jetzt einfach weg sein. Ich hab mich dann gehalten und getröstet, weil mein Gefühl so schlimm war, daß ich es nicht aushalten konnte. Dann war ich traurig und enttäuscht, daß ich weg war. Und ich hab meine Ahnen wieder gefühlt und hatte wieder einen richtig festen Platz im Leben, durch die Verbindung mit meinen Ahnen und dadurch daß ich so sein darf und so bin, wie meine Eltern. Nach außen hin hatte ich die Kinder angemotzt, wenn sie nicht mitgemacht haben. Ihn hab ich auch mal gehaßt zwischenrein."

Vorfall vom 16.08.2010:

"heut bin ich sehr gereizt und aggressiv mit den Kindern gewesen, hab sie angeschrien und gepackt, wenn sie nicht gefolgt haben. Ich hab dann versucht zu fühlen, wie es mir geht und hab gar nix gefühlt."

Nach der Eskalation vom 13.09.2010:

"Dann hab ich mein inneres Kind gehalten, meine Ahnen um ihre Kraft und ihren Segen gebeten und auch meinen Papa."

Ich bezweifle sehr, dass die Involvierten am Familiengericht unter Kenntnis der tatsächlichen Situation so entschieden hätten, wie sie es getan haben. Andererseits drängt sich die Frage auf, wie man –gerade anhand dieser skurrilen Schilderungen der Kindesmutter- eine Kindeswohlgefährdung diesen Ausmaßes „übersehen“ kann oder zumindest im Widerspruch zwischen den Darstellungen in den Therapiemails und den Aussagen der Kindesmutter keine Zweifel an deren Glaubwürdigkeit aufkommen können.

Ungeachtet dessen bezogen sich sämtliche Verfahrensbeteiligte auf die Aussagen der Kindesmutter, was verheerende Folgen für die Kinder und mich hatte.

Ich erlebe sie als hochmanipulativ und intrigant. Offenbar gestaltet sie mit den Falschaussagen eine „Scheinwelt“ und inszeniert sich als Opfer einer Verschwörung - mit mir als Täter. Die Beteiligten haben diese Darstellungen womöglich als glaubwürdig angesehen, was jetzt noch immer zu massiven Fehleinschätzungen führt.

Das elterliche Misshandlungsmilieu, in das sie die Kinder – gegen jedes Wohl und mit Hilfe diverser Beteiligter- verbrachte, beschrieb die Kindesmutter wie folgt:

Ihre Schilderung vom 10.10.2009:

Überschrift: „Abspalten, Isolieren“ „Diese sichere Welt kann es aber nur geben, wenn alle Familienmitglieder mitmachen. Deshalb müssen die Kinder den Eltern gehorchen und jeder muß sich selbst aufgeben, sonst funktioniert es nicht. Keiner darf die Regeln brechen. Wir funktionieren als Familie und mit unseren Mitmenschen, aber nur soweit notwendig, um zu überleben. Wir leben in einer Scheinwelt."

„In unserer Familienverschwörung der heilen Welt hat kein Partner Platz, weil er sich erstens dazwischendrängt und zweitens von außen kommt und er auch gar nicht ein Teil davon sein will, sondern ganz klar sagt: "Wenn Du bei mir sein willst, mußt Du rauskommen, weil ich will leben und glücklich sein, ich geh nicht in die Hölle, um bei Dir zu sein."

„Es fühlt sich für mich noch so an, wie wenn das Haus, in dem ich mit meiner Familie gelebt hab für mich das House of Horror war. Meine Eltern waren wie Komplizen. Meine Mutter hat mit ihrem Abkapseln unserer Familie und Heilewelt-Leben unserer Familie dafür gesorgt, daß ich in diesem Haus bin und da gefangen bin in unserer Familienverschwörung und nicht weggehen kann, ich bin ja ein Kind. Und die Kontakte, die ich nach außen hatte, waren keine wirklichen Kontakte, weil sie nicht ehrliche Verbindungen waren und weil ich innerlich schon weg war. Und die Leute, die zu uns kamen konnten auch nicht helfen, weil wir immer die heile Familie gespielt haben, wo alles gut ist. Und der Kinderarzt, der immer kam hat mich nicht gehört. Ich hatte Kopfweh, mir war schwindelig und ich hab gekratzt. Da hat mich also meine Mutter gefangen gehalten und innerhalb von diesem Haus war es dann mein Vater, den ich als unkontrolliert gewalttätig empfunden hab. Warum hat mich keiner gehört und da rausgeholt.“

Die vermeintliche Abspaltung der Kindesmutter ist so ausgeprägt, dass sie von September 2010 bis heute – ungeachtet ihrer eigenen Schilderungen und vorliegender Zeugenaussagen – die Vorfälle (auch aktuelle) abstreitet und stattdessen andere (z.B. die Kinder, den Kindesvater, Freunde, selbst das Jugendamt) beschuldigt, man wolle sie verleumden; Das trifft nicht zu.

Unsere Kinder leben nun in diesem Milieu, das die Kindesmutter als „House of Horror“ bezeichnete und berichten mir gegenüber von Vorfällen und untragbaren Handlungen (Anschreien, Einsperren, Aussperren, Schläge ins Gesicht, Bauch, Po, Vernachlässigung, u.a.) durch Kindesmutter und Angehörige – davon insbesondere dem Vater der Kindesmutter, der nach ihrem Bekunden auch ihr als Kind gegenüber gewalttätig war.

Elternschaft

Es war sehr verwirrend, mit unserem Konflikt in ein System zu geraten, dass komplett mit sich selbst beschäftigt und überfordert war. Weder Behörden, noch Jugendamt, Verfahrensbeistand - nicht einmal Gutachter haben verstanden, worin unser Problem überhaupt lag. So kamen zu der schwierigen Situation mit Misshandlung Schutzbefohlener, Persönlichkeitsspaltung der Kindesmutter, usw. noch neue Themen und Probleme auf uns zu. Insbesondere mich und die Kinder hat die Art und Weise, wie wir behandelt wurden, sehr verstört.
Anstatt uns gegen eine Psychopathin zu verteidigen, stand uns plötzlich eine Art "Feministen-Mafia" gegenüber, die alles daran legten eine Pseudo-Realität zu erschaffen, in der alles zu Gunsten der Mutter verändert wurde. Aus den Mishandlungen wurden "mütterliche Umarmungen", die Psychose der Mutter hat man kurzerhand mir in die Schuhe geschoben. Die Anzeichen bei den Kindern (Angst, Einnässen, Kontaktverweigerung mit der Kindesmutter, usw.) hatte auch ich und der elterliche Konflikt verschuldet. Die Interpretationen waren anfangs so dumm, abwegig und "fantasievoll", dass ich nicht glauben konnte, dass die das ernst meinten.

Auch heute - viele Jahre nach der damaligen Situation - hat sich an diesem Prinzip nichts geändert.


Elternschaft bedeutet ...

Die Richterin, die Verfahrensbeiständin, die Mitarbeiterin des Jugendamtes - sogar die gegnerische Anwältin - hatten viele Gemeinsamkeiten: Sie haben Doppelnamen, engagierten sich für Frauen (ehrenamtlich z.B. für das FRAUENHAUS) und sie hatten zu keiner Zeit Ahnung, wovon sie reden. Das hat sie nicht davon abgehalten, ein Drama zu inszenieren und aus der Täterin ein Opfer zu machen. Meine Kinder wurden noch zwei Jahre (bis 2013) nach der Mitwirkung dieser Pfuscher geschlagen und berichteten oft von schlimmen Verhaltensweisen der Kindesmutter und ihres Vaters. Das hat mir nicht nur eine Depression und anderes beschert, sondern auch meine Meinung über diese "Amtspersonen" geprägt.

Jetzt geht's abwärts: Die vorbestimmte Laufbahn

Mit sehr effektiven Maßnahmen wurde mein ganzes Leben „umgekrempelt“. Welche Folgen das Verhalten diverser Personen auf mein Leben hatte, wurde mir oft erst im Nachhinein bewusst. Es gibt keine Facette meines Lebens, die nicht von den Auswirkungen betroffen ist.

Der Weg von Hero auf Zero

  1. Fakten, Indizien, Zeugenaussagen und Deine Geschichte sind irrelevant. Stattdessen wird eine falsche und überzogene Geschichte erfunden, in der Du der "Täter" bist. Sämtliche Informationen, Einwände und Äußerungen von Dir werden ignoriert.
  2. Du wirst mit falschen Beschuldigungen bombardiert und Deine sachlichen Dementi werden ignoriert
  3. Du wirst im sozialen Umfeld, bei Geschäftspartnern und Kunden, vor Gericht verleumdet, denunziert und diskreditiert.
  4. Dein bestehendes Vermögen wird Dir entwendet und Du wirst systematisch finanziell überlastet.
  5. Deine Kinder werden Dir entzogen und dauerhaft in ein Misshandlungsmilieu verbracht. Sie werden dort weiter erniedrigt und misshandelt - Hilferufe werden ignoriert. Zum Umgang darfst Du sie sehen – sie bitten Dich um Hilfe, aber Du kannst nichts tun.
  6. Die Möglichkeit zur Ausübung Deiner beruflichen Tätigkeit wird Dir entzogen.
  7. Die Anzeichen nervlicher Überlastung werden nicht anerkannt.
  8. Du wirst für den Schaden, den diese Menschen angerichtet haben auch noch verantwortlich gemacht.

Das Ergebnis dieser "Müh(l)en": Unterm Strich bleibt man auf einem erheblichen Schaden sitzen. Dieser zeichnet sich in jedem Bereich des Lebens ab:

  • Wirtschaftlich
  • Beruflich
  • Familiär und sozial
  • Gesundheitlich
  • Psychisch und emotional

Zum Beispiel der wirtschaftliche Schaden

Die Kosten für die Gerichtsverfahren und Gutachten, die ich als Kasperltheater erlebt habe und erlebe, musste zum größten Teil (etwa 80%) ich bezahlen. Über einen Zeitraum von 1,5 Jahren habe ich monatlich 514 EUR Unterhalt bezahlt, während ich in manchen Monaten nur 300 EUR zum Leben hatte. Die Unterhalts-, Gerichts- und Anwaltskosten sind nicht zu unterschätzen

Diagramm Einkommensaufteilung nach Rückzug mit meinen Kindern

Auf der Abbildung „Synergie zur Einkommensituation“ gut zu erkennen: Trotz steigenden Einkommens und immenser Belastung werden in 2011 über 50% des Lebensunterhalts „subtrahiert“. In 2012 zeigt sich die mangelnde Kapitalsituation und Belastung auch im Einkommen und der eingeschränkten Handlungsfähigkeit. Eine selbständige Tätigkeit war unter diesen Bedingungen nicht mehr möglich. Nicht auf der Grafik sind die auflaufenden Schulden aus Gerichtskosten, an denen ich noch bis 2016 zu zahlen habe. In 2012 blieben mir nur 30% eines geminderten Einkommens. Was machst Du, wenn plötzlich 66% Deines Geldes nicht mehr bei Dir ankommen - trotz gleichbleibenden Arbeitsbedingungen, unveränderten Lebenskosten und massiver, nervlicher Belastungen?

Wieviel Geld würdest Du ausgeben, um Deine Kinder vor einer Sekte, psychisch erkrankten Gewalttätern und einem vermeintlichen Misshandlungsmilieu zu schützen?
Ich habe in der Summe mein gesamtes Vermögen (etwa 30.000 EUR) ausgegeben und absolut nichts erreicht. Ich hätte deutlich mehr ausgegeben, wenn meine ehemalige Partnerin sich vor, während und nach der Trennung nicht so sehr an mir bereichert hätte. Aber, das ist eine andere Geschichte.

Am Schluss stehst Du jedenfalls da, wie ein Döner. Einmal ohne alles, bitte.

Apropos Döner. Ich hätte da eine Idee, wie man das alles effizienter gestalten könnte:

... das wäre günstiger, schneller und man hätte endlich qualifiziertes Personal.

2014

Das Familiengericht scheint dazu ausgerichtet zu sein, strittige Eltern zur Zusammenarbeit zu zwingen. Weil elterliche Absprachen mit der Kindesmutter nicht funktionieren, ist dieser Ansatz kontraproduktiv für die Kinder und mich. Mein Eindruck ist, dass sich die Kindesmutter inszeniert und nun frei und ungehindert ihre Wahnvorstellungen an mir und den Kindern auslebt.

Zum Beispiel gab die Kindesmutter am 23.01.2014 mündlich und am 24.01.2014 per EMail bekannt, dass sie ihre Aufsichtspflicht grob verletzt habe und weder wusste, wo sich eine unserer Töchter nach der Schule aufhielt, noch dass sie pünktlich am vereinbarten Übergabeort abgeholt wurde. Sie erkundigte sich im Lauf des Umgangs auch nicht telefonisch nach dem Aufenthaltsort der Kinder, sondern warf stattdessen den Kindern und mir bei der abendlichen Übergabe vor, dass wir woanders gewesen seien. Das traf nicht zu. Dieser Umstand und die Art und Weise, wie die Mutter die Kinder und mich mit diesen falschen Vorwürfen anfauchte, hat die Kinder sehr verstört.

Die Kinder waren im Februar 2014 oft krank, wirkten "hygienisch stark vernachlässigt", wenn ich sie abgeholt habe. Sie haben am 27.02.2014 erzählt, dass ihre Mutter ihnen täglich sagen würde, dass sie deshalb krank seien, weil ihr Papa so oft schlecht über die Mama reden und immer lügen würde. Ähnliche Vorwürfe hat sie mir in einer Email am 17.02.2014 gemacht. Die Vorwürfe sind falsch. Wir reden nicht einmal über sie. Außenstehende halten das für "normale, strittige Trennungssituationen" und verstehen nicht den Zusammenhang oder das Problem, mit dem die Kinder und ich versuchen im Alltag klarzukommen.

Sie lebt - auch nach eigenen Angaben - in einer Scheinwelt. Ihre Begründungen und Schilderungen basieren nicht auf der Realität.

Sie hat während der Beziehungszeit die Kinder sehr grob behandelt und erniedrigt und hatte nach 5 Minuten keine Erinnerung mehr daran. Vermutlich, weil sie so etwas einfach abspalten kann. Wenn die Kinder diese Vorfälle heute zur Sprache bringen oder Briefe schreiben, mutmaßt sie, genau wie damals, dass ihnen das eingeredet wurde. Das geht zumindest so aus ihren Emails und gerichtlichen Stellungnahmen hervor. Mit falschen Spekulationen überzeugt sie so das Jugendamt und Gericht (siehe Schriftsatz der Kindesmutter vom 30.12.2013) und isoliert sukzessive die Kinder. Sie schreibt, dass der väterliche Umgang dafür verantwortlich sei und kürzt ihn. Außenstehende denken, dass die Mutter einfach konsequent ist und der Vater vermutlich nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Für die Kinder sind diese Manipulationen ihrer Mutter mittlerweile Normalität.

Es ist nicht möglich, elterliche Absprachen mit dieser Person zu treffen; Das war es nie und wird es nie. Aus diesem Grund, gehen sämtliche Bemühungen des Familiengerichts und der Beteiligten ins Leere.

Ob die Kindesmutter tatsächlich die Erinnerung an Vorfälle abspaltet oder ihr Verhalten aus anderen Gründen leugnet, kann ich nicht einschätzen. Die Konsequenzen jedoch können und dürfen nicht länger mir oder unseren Kindern aufgelastet werden.

Ich habe bei ihr vor und nach der Trennung folgende Reaktionen beobachtet:

1.) Leugnen und Abstreiten, Aufbau eines Lügenkonstrukts und Inszenierung einer Scheinwelt mit absoluter Überzeugungskraft, Beschuldigen anderer

2.) Stimmungswandel, hoher Aggressionspegel, selbstverletzendes Verhalten, Apathie, suizidale Äußerungen, Beleidigungen, Morddrohungen (mir und den Kindern gegenüber)

Es bestanden und bestehen möglicherweise noch immer in Momenten der Konfrontation mit der Realität erhebliche Gefahr für sie selbst, unsere Kinder, mich und jeden, der sich ihr widersetzt. Diese Schwankungen und Vorfälle sind täglich in meiner Gegenwart vorgefallen. Die Kinder sind diesen Situationen regulär ausgesetzt und meldeten mir bis zuletzt im Februar 2014 immer wieder ähnliche Zwischenfälle. Da sie in den letzten 4 Jahren unbehelligt agieren konnte und in ihrem Handeln von Behörden und Beteiligten auch noch bestärkt wurde, kann es bei Aufklärung (laut fachlicher Fremdeinschätzung durch eine Behörde) zu einem enormen Ausbruch dieser Symptomatik kommen. Ich bin kein Psychologe und kann lediglich meine Erfahrungen wiedergeben. Ich bin der Überzeugung, dass sie – falls es jemals zum Hinterfragen ihrer Fehldarstellungen kommen sollte- zuerst das bestehende „Täter-/Opferkonstrukt“ beibehalten wird und wenn das auch nicht funktioniert, dann wird sie glaubhaft Dritte beschuldigen. Die Vielschichtigkeit ihres Verhaltens zu unterschätzen wird insbesondere durch die Fehlinterpretationen und das Verhalten der Gutachter deutlich, die ja nicht gerade unqualifiziert waren. Ich möchte eindringlich davor warnen, ihr gestörtes Verhalten in mangelnder Intelligenz zu vermuten. Das Gegenteil ist der Fall. Die soziopathischen Fähigkeiten, andere Menschen zu manipulieren oder gar eine eigene Realität zu erschaffen, erfordern ein hohes Maß an Menschenkenntnis und Berechnung; In ihren eigenen Worten:

„Ich habe eine Krankheit, die intelligenter ist, als ich.“

Wo hören Erziehungsmaßnahmen auf?
Wo ist die Grenze zu Missbrauch und Misshandlung?

Wenn Du Deine Partnerin nicht mehr davon abhalten kannst, mehrfach täglich über die Kinder herzufallen und auf die Polizei und das Jugendamt angewiesen bist, dann fragst Du Dich irgendwann, wann das angefangen hat und wie zum Teufel Du und Deine Kinder da 'rein geraten konnten. Ich weiß bis heute nicht mehr, was die ersten Zeichen waren, dass sich die Aggressionen meiner damaligen Partnerin gegen die Kinder gerichtet hatten. Vielleicht, als die Kinder vom Spaziergang mit der Mutter mit blutenden Platz- und Schnittwunden und blauen Flecken heim gekommen sind, wochenlang Schmerzen hatten und nicht darüber sprechen konnten, wie das passiert war. Anfangs lief das sehr subtil ab. Irgendwann auch dann, wenn ich in der Nähe war. Und am Schluß der Beziehung ließ sie sich auch in meiner Gegenwart nicht mehr davon abhalten. Und was habe ich gemacht? Ich habe mich um meine "arme, kranke" Partnerin gekümmert, um die Kinder, den Haushalt, die Arbeit und das Einkommen. Die tägliche Überforderung hat mich möglicherweise zu spät bemerken lassen, wie es um die Kinder stand. In 2009 bin ich jedenfalls beruflich zurückgetreten um die Lücken zu schließen, die durch die zahlreichen Aussetzer meiner Partnerin klafften. Im Rahmen der Therapie, in der sie teilnahm, war natürlich wichtig, sie trotz allem in ihrer Rolle als Mutter zu bestärken. Deshalb haben wir die Kinder oft nach Gewaltvorfällen und der Erklärung, dass "es der Mama gerade nicht so gut geht" und sie "deshalb wieder grob gewesen sei" gleich wieder selbiger ausgeliefert. Die Kinder hatten panische Angst, sie haben geweint und sich an meinen Beinen festgehalten; Jedes Mal; Im September 2010 etwa 3-4 Mal am Tag. Unser gesamter Alltag war damals von diesen Wutattacken und Wahnvorstellungen der Kindsmutter überschattet. Es war eine tägliche Herausforderung für mich, den Grat zu erkennen, ab dem ich die Mutter zum Beruhigen auf den Balkon schicken muss und wo ich mich heraushalten sollte, um nicht die ersehnten Therapie-Erfolge zu Nichte zu machen.

Wie stehen -nach meiner Erfahrung- Behörden zu häuslicher Gewalt?

Situation Dein Kind ... Dein Partner: Familiengericht
Mehrfaches Würgen der Kinder bis über die Atemnot hinaus ... kriegt keine Luft und fleht Dich an, dass die Mama das nie mehr machen soll. "Halte Dich 'raus! Das geht nur mich und das Kind an" Erlaubt
Schläge ins Gesicht ... rennt schreiend zu Dir und sucht Schutz "Ich schlag' Dir Deinen verdammten Schädel ein..." Erlaubt
Werfen der Kinder an die Wand, in "Richtung Bett", auf den Boden, usw. ... hat Schreikrämpfe und beruhigt sich nicht mehr "Lass mich in Ruhe, Du dumme Sau!" Erlaubt
Zerren und reissen an Armen und Beinen ... hat monatelang Schmerzen in den Gelenken "Ich weiß nicht, wie es passiert ist ..." Erlaubt
Die Dinge, die Du nicht weißt ... ... hat Angst vor Deinem Partner, kotet oder nässt ein und wirkt völlig in sich gekehrt sobald Dein Partner in der Nähe ist, fleht Dich an, bei Dir bleiben zu dürfen. schweigt Erlaubt und nachhaltig gefördert

Wie stehst Du zu häuslicher Gewalt?

Nach meiner Erfahrung wird häusliche Gewalt von Behörden erst als solche gewertet, wenn bleibende Schäden und körperliche Beeinträchtigungen der Fall sind. Meine Kinder waren 1 und 2 Jahre alt, als das angefangen hat - also ist scheinbar auch das Alter irrelevant. Ein einfaches "Grün- und Blau-Schlagen" wird ignoriert und Du wirst noch blöd angemacht, dass das kein Grund sei "die Polizei zu rufen". Die Folgen müssen so drastisch sein, dass auch nach zwei Wochen deutliche Spuren bleiben. Und wenn Du Zeugen hast, dann bitte niemanden aus dem Freundes- oder Familienkreis. Deine Mutter, Schwester, Tante kann die Misshandlung mehrfach mit eigenen Augen beobachtet haben - das ist völlig nutzlos! Auch Fotos bringen nicht viel und lass bei Arztbesuchen zum Dokumentieren nicht zu viel Zeit (> 3 Tage) verstreichen. Wenn Dein Partner die Kinder misshandelt und Du Deine Kinder behalten möchtest, dann wende Dich auf keinen Fall an das Jugendamt oder an das Familiengericht.

Wer hilft, wenn es darauf ankommt?

DU! Finde Wege und hilf' dem Aggressor mit seiner Wut umzugehen und den Opfern sich zu schützen. Lass Dich nicht auf "bald" vertrösten - der Zeitpunkt ist JETZT! Hole Täter und Opfer ins Boot und erkläre, dass und warum die Zustände so nicht länger tragbar sind. Dadurch kannst Du möglicherweise ein paar friedliche Tage gut machen. Hilft das nichts, sei konsequent und gehe andere Wege! Falls Du eine schizophrene Partnerin hast, die von heute auf morgen alles abspalten könnten, dann sorge rechtzeitig für Beweise, Zeugen, mache Aufnahmen, geh’ zu Ärzten und beachte folgendes:

Gewalt gegen Kinder

Wenn psychisch Erkrankte im Wahn über Kinder herfallen, sie erniedrigen, schlagen, stoßen, würgen oder beschimpfen, dann ist das natürlich bedauerlich für den erkrankten Elternteil. Aber was bedeutet das für die Kinder? Welche Spuren hinterlassen derartige Verhaltensweisen in der Psyche und der Entwicklung von Kleinkindern? Warum setzen Psychokulte und Scharlatane genau hier an?

Ich möchte im Folgenden meine Erfahrungen in zwei Bereiche gliedern. Zum einen die "häusliche Gewalt" bei der die Aggression von einer Person (ggf. mit psychischer Erkrankung) ausgeht. Und zum anderen die "indoktrinierten, aggressiven Verhaltensweisen", in denen eine Person beabsichtigt und fremdgesteuert Kinder als Wutventil missbraucht. Ich habe beides in der Angehörigenrolle erlebt und sehe hier zwei unterschiedliche Ansätze.

Im Normalfall „häuslicher Gewalt gegen Kinder“

Falls Du den Täter nicht davon überzeugen kannst, sich Hilfe zu holen oder damit aufzuhören, stelle sicher, dass Übergriffe nicht mehr stattfinden können. Übernehme auf keinen Fall die Verantwortung für sein Handeln – egal ob Sucht, Wutpotential oder sonstige Vorwände dahinterstecken. Deine Kinder haben es verdient ohne Gewalt und Übergriffe aufzuwachsen und Du bist derjenige/diejenige die sicherstellen muss, dass sich andere daran halten.

Im Falle einer Persönlichkeitsstörung oder „um das Seelenheil zu erlangen“

Die Chance, dass Du es bei der Täterin mir einer schwer gestörten Persönlichkeit zu tun hast, die sich nach 5 Minuten schon nicht mehr an ihr Handeln erinnert, sind gering. Aber falls es Dir wie mir ergehen sollte, empfehle ich Folgendes:

  1. Lade immer wieder unterschiedliche Menschen (Familie, Freunde) ein! In Gegenwart Dritter war meine damalige Partnerin wie ausgewechselt. Es kam (bis auf etwa 5 Fälle) nie zu Misshandlungen, Fehl- oder Mißbrauchsverhalten der Kinder, wenn noch Dritte dabei waren. Andere zu besuchen war nie sehr effektiv, da die "Ruhe" nur bis zum Auto angehalten hat und der eigene Haushalt nach wie vor der Löwenkäfig war
  2. Stärke Deine Kinder! Erarbeite ein Programm, das die Resilienz Deiner Kinder stärkt und ermögliche Ihnen konsequent und konstant soziale Kontakte. Deine Kinder brauchen Freunde! Besuche mit ihnen Freunde und lade regelmäßig Freunde ein. Psychos wollen die Menschen isolieren und abhängig machen, die sie umgeben. Lass das nicht zu!
  3. Übernimm' nicht die Verantwortung für das Fehlverhalten Deines Partners! Lerne Dich innerhalb Eurer Beziehung von inakzeptablen Verhaltensweisen zu distanzieren. Ziehe Deine Grenzen und lass es nicht zu, dass sie gebrochen werden!
  4. Lass Dich beraten! Die psychologische Beratungsstelle des Landkreises hat mich gut beraten und mir und meinen Kindern gute Dienste geleistet.
  5. Lasse sie/ihn rechtzeitig einweisen! Du tust damit allen einen Gefallen.

Auch wenn das möglicherweise plausible Ratschläge sind: Sie haben uns nicht wirklich geholfen. Meine älteste Tochter nässt mit 9 Jahren noch immer ein. Klar, sie ist jetzt auch täglich den Tätern ausgeliefert. Dennoch muss klar sein, dass Dein Handlungsspielraum als "entsorgter Elternteil" nur begrenzt ist und Du deshalb auch nicht viel für Deine Kinder tun kannst. Was mir ein wenig hilft ist der Gedanke, meine Kinder niemals aufzugeben und immer für sie da zu sein. Sie sind schließlich die tollsten Menschen der Welt.

Wer hilft NICHT, wenn es d'rauf ankommt?

Meiner Erfahrung nach helfen in diesem Fall (Psychotisches Verhalten, mögliche Borderline-Erkrankung, Sekte, Abspaltung & Co.) folgende Institutionen NICHT:

  • Jugendamt – völlig überfordert mit der Einschätzung der Situation, sehen nur die Perspektive „ Mütter als Opfer“ – alles andere wird ignoriert
  • Kinderschutzbund – Ein Haufen Mütter und Hausfrauen, die mit Ihrem Pseudowissen all’ zu schnell an ihre Grenzen stoßen
  • Polizeibehörden – wollen Blut sehen und können dann sowieso nichts machen
  • Staatsanwaltschaft – sind viel zu beschäftigt, als dass sie sich mit Deinem Scheiß auseinandersetzen wollen
  • Familiengericht – eine Maschinerie die nur ein Ziel kennt: Väter ruinieren, Mütter übervorteilen. Kinder und ihr Wohl bleiben dabei auf der Strecke.

Wenn man mir vor 8 Jahren erzählt hätte, dass diese Behörden bestenfalls nichts tun und schlimmstenfalls noch so etwas wie Beihilfe leisten oder mögliche Misshandlungen billigen und begünstigen, wäre ich skeptisch gewesen. Aber heute, mit der Erfahrung aus über 4 Jahren vergeblicher Versuche meinen Kindern zu helfen, bleibt für mich nur eine Frage: Weshalb gibt es diese Behörden überhaupt? Ich meine, das kostet doch alles Geld. Außer sich selbst zu verwalten, sich aus allem herauszuhalten oder sich am Leid anderer zu ergötzen, konnte ich keine Aktivitäten feststellen. Ich könnte die Philosophie der Behörden nicht besser formulieren, als die es selbst in ihrer eigenen Werbung tun:

weweggeschaut. ignoriert. gekniffen. www.polizei-beratung.de

Aufklärung über psychische Erkrankungen: Hilfe zur Hilfe

Ich hätte mir gewünscht, eine kompetente Anlaufstelle bei Behörden vorzufinden, die sich mit psychischen Erkrankungen auskennt und beratend und handelnd zur Seite steht. Wir haben in 2009 Hilfe beim Jugendamt angefordert und diese wurde abgelehnt. Wenn ich im Vorfeld gewusst hätte, wie unbeholfen die Behörden mit der psychischen Erkrankung meiner Partnerin und den Konsequenzen für die Kinder und mich umgehen, hätte so manches anders gemacht. Die Empfehlungen mancher Berater, das Land mit Sack und Pack zu verlassen, da deutsche Behörden nicht in der Lage seien, geeignete Lösungen für diese Problematik zu finden sind zwar nachvollziehbar für mich, aber Flucht stellte und stellt für mich keinesfalls eine geeignete Lösung dar.

Anstatt fundierte Aufklärung über die Auswüchse psychischer Störungen zu erhalten, musste ich selbst Berater ausfindig machen und konsultieren, passende Literatur finden und mich einigermaßen einlesen. Verstehen tu’ ich das alles bis heute nicht. Aber allein die Erkenntnisse in diesem Bereich lassen an der Funktion und Glaubwürdigkeit von Familiengericht und Jugendämtern zweifeln. Wie wollen die fundierte Aussagen treffen, wenn keiner eine Ahnung hat, worum es überhaupt geht? Ich habe gelesen, dass bei gerichtlichen Gutachten lediglich 5% der Borderline Persönlichkeiten erkannt werden. Das hielt ich anfangs für unmöglich. Jetzt weiß ich, warum das so ist.

Was soll man also von "Spezialisten" mit einer derartigen Erfolgsquote erwarten? Meine Antwort nach 3 Jahren Erfahrung: Überhaupt nichts. Ganz im Gegenteil: Wer zu den unangemessen hohen Kosten nicht auch noch kriminialisiert wird, kann von Glück reden.

Manchmal stören sich Kommentatoren im Internet daran, dass man die immergleichen Verhaltensweisen psychisch Erkrankter thematisiert. Ich glaube dass hier das Vorstellungsvermögen über den Schaden der anderen fehlt, der damit einhergeht. Ein Blick auf meine eigenen Erfahrungen genügt, um ein spontanes Resümé zu ziehen:

  • Die gemeinsamen Kinder misshandelt und traumatisiert (chronisches Einnässen bis 2016)
  • Ich habe zahlreiche Freunde und soziale Kontakte verloren
  • Geld und Vermögen weg
  • Selbständigkeit und Job verloren
  • Leistungsfähigkeit und Gesundheit massiv eingeschränkt
  • Sorgerecht verloren
  • Konstanter "Umgangsbeschnitt"
  • Mehrfach strafverfolgt

Jemand der das nicht erlebt hat, kann sich unmöglich vorstellen, wozu diese Menschen im Stande sind. Natürlich kann man das nicht pauschalisieren. Da die Mechanismen jedoch immer dieselben sind sollten Behörden -Staatsanwaltschaft, Polizei, Richter, Verfahrensbeistände, Jugendämter, usw.- endlich anfangen, das zu hinterfragen. Hier werden Leben zerstört und das "aktive Wegsehen" dieser Ämter könnte auch als Beihilfe gewertet werden. Der Mangel an Konsequenzen für die "systematischen Mittäter" und die "armen Erkrankten" öffnet der Willkür jede Tür.

Links zum Thema:

Sekten und Psychokulte

Aufklärung über Therapieformen: Unwissenheit und Leichtgläubigkeit

Ich glaube, wenn ich mehr über Therapieformen gewusst hätte, wäre ich eher dahinter gekommen, dass meine Partnerin keiner Therapie, sondern einer Sekte beigetreten war. "Ich habe das Seelenheil" oder "Ich habe die Wahrheit gesehen" hätten klare Indizien sein sollen, doch ich hielt es für eine Art "Patienten-Therapeuten-Sprache". Obwohl ich nicht spirituell bin, so bin ich zumindest tolerant. Auch die Gruppenfotos von den "Borderline-Intensivkursen" weiß geschminkt mit der Ahnenkerze in der Hand und dem Blumenkranz auf dem Kopf auf der Wiese tronend, der Altar mit den seltsamen Gegenständen darauf, die enormen Kosten, das verschwundene Geld ... Man, war ich blind.

Wo ist die Grenze? Wenn Menschen etwas nicht wissen oder nicht verstehen, gibt es immer wieder andere, die das auszunutzen wissen. Woran erkennt man also eine legitime Therapie und wie unterscheidet die sich von Sektenriten und leerem Psychogefasel? Wie erwähnt, bin ich kein Spezialist hierfür. Ich habe mir vorgenommen ein Buchprojekt zu starten, dass aufzeigen soll, welche Indizien mir (im Nachhinein) bei einer Unterscheidung geholfen haben und wo ich welche hilfreichen Informationen erhalten habe.

Psychokulte: Menschen auf der Suche

Sekten und Psychokulte sind in Ihrem Wesen verwandt mit den Religionen. Glaube und Spiritualität sind vielen wichtig und ein Zeichen von Selbstwert. In einer Zeit, in der sich die Werte von Gesellschaften immer wieder neu ausrichten, sind viele auf der Suche nach einem neuen Sinn und einer Erfüllung. Gleichzeitig verharren die Weltreligionen in tausendjahrealten Traditionen und veralten. Der dadurch verringerte Markt und die gesteigerte Nachfrage eröffnen Kulten und Sekten neue Möglichkeiten sich zu etablieren. Die Mitglieder können darin neue Perspektiven gewinnen und Gleichgesinnte auf der Suche nach dem Besonderen finden

Insbesondere die massiven Veränderungen im Gesundheitswesen haben zum Jahrtausendwechsel zu einer ganzen "Heilindustrie" geführt. Bei uns kam der Kult getarnt als "Therapie" und "Borderline-Intensivkurs" ins Haus. Bei anderen sind es möglicherweise die "Heilsteinberater", die "Hellseher", die „Heilpraktiker“, usw. Es ist auch wichtig zu verstehen, dass diese Tarnung ein elementarer Bestandteil der Wirkungsweise ist. Ich wurde zum Beispiel sehr oft gefragt, wie die Sekte heißt, an die ich meine Partnerin verloren habe. Ich habe dann immer versucht, zu erläutern, dass dieser Kult eine Mischung aus Bla und Bla ist und sich selbst "rituelle Frauengruppe" nennt. Ernsthaft: Wenn jemand unter Tarnung einen Kult inszeniert und nicht gerade die Mittel von Scientology hat, wird er sich wohl kaum einen markigen Namen für seinen Kult überlegen.

Welche Auswirkungen haben die und was gibt es daran überhaupt zu bemängeln? Bis auf die Tatsache, dass Gurus und Strippenzieher einen Kult überwiegend aus egoistischen Motiven (Geld, Macht, usw.) inszenieren und die Mitglieder mit perfiden Mitteln an der Nase herumgeführt werden, gibt es an einfachen Glaubensgruppen eigentlich nichts auszusetzen. Jeder hat die Wahl. Niemand zwingt die Teilnehmer beizutreten. Sicher, ist man erst einmal d'rin, dann werden Mittel und Wege genutzt, das Mitglied am Ausstieg zu hindern. Aber der Beitritt steht jedem frei. Der Schaden, den diese Kulte anrichten können, bleibt straffrei:Den Mitgliedern wird ein teurer Heilungsprozess vorgemacht während in Wirklichkeit lediglich deren Wahrnehmung verändert wird. Die Erkrankung bleibt und kann für die Zwecke des Kults missbraucht werden.

Richtig kritisch wird es erst dann, wenn die Grundsätze oder Handlungsweisen eines Kults oder einer Sekte mit dem Gesetz, der Würde und den Rechten von Menschen in Konflikt geraten. Das wissen die Schamanen und Gurus natürlich auch und sie sind gewappnet - auch für die zahlreichen "strafrechtlichen Grenzfälle". Ich möchte im Folgenden auf meine Erfahrungen und ein paar Punkte eingehen, die sich (meines Erachtens) außerhalb der Toleranzgrenze Kulten gegenüber befinden.

  • Anstiftung: In unserem Fall zur Misshandlung Schutzbefohlener
  • Betrug: Falsche Heilversprechen mit der Absicht abzukassieren
  • Verleumdung: Manchmal ist das Loswerden von Glaubensgegnern nicht mit einer Gehirnwäsche erledigt, dann müssen schon mal härtere Geschütze aufgefahren werden (mir liegt ein Bericht einer „Schamanin“ zu einer „Therapie“ vor, die es so nie gab)

Warum Aufklärung über Psychokulte und Sekten so wichtig ist

Ich erinnere mich daran, dass wir im Religionsunterricht das Thema Sekten behandelt haben. Die Ideologien und Darstellung der Funktionsweisen von Sekten waren so "einfach und durchschaubar" präsentiert, dass sich jeder von uns Schülern zugetraut hat, das zu beurteilen. Wer soll denn auf solche billigen Tricks hereinfallen? Ich glaube, dass ich danach (außer in Filmen) nie mehr mit Sekten und Kulten zu tun hatte. Wie sollte ich also erkennen, dass meine Partnerin in einen Kult hineinrutschen würde? Klar ist man im Nachhinein schlauer, aber es gibt ein paar Anzeichen, die ich wirklich hätte wissen und erkennen sollen:

Ein paar Merkmale

Nach den verheerenden Auswirkungen, die der Psychokult bei unserer Familie hinterlassen hat, habe ich mich noch geraume Zeit mit Psychokulten befasst - konkret und allgemein. Im Folgenden möchte ich auf die Merkmale eingehen, also, wie man erkennen kann, ob man beispielsweise an einer seriösen Therapie teilnimmt oder sich in den Fängen eines Gurus befindet.

  1. Die Teilnahme kostet Geld. Bestimmte Gegenstände (Fotos, Reliquien, u.a.) können separat erworben werden.
  2. Man erhält einen Mehrwert, wenn man neue Mitglieder bringt oder andere anleitet.
  3. Die vermittelten Sichtweisen werden zuerst als revolutionär und verändernd propagiert. Anschließend wird indoktriniert, dass nur noch dort die Wahrheit zu finden ist und alle anderen sich irren. Natürlich war der Proband bisher auch ein verlorenes Schaf - aber seit der Teilnahme nicht mehr.
  4. Der Kult bringt Gruppen zusammen und ersetzt gezielt, nach und nach den vorigen Freundeskreis (Isolation und Ersatzkontakte)
  5. Es wird eine eigene Sprache benutzt, um zu verhindern, dass bestimmte Themen aufkommen und eigene "Spielregeln" etabliert werden können. ("Du bist gesegnet", "Deine Seele ist jetzt gereinigt", "Du kannst sehen", usw.)
  6. Es gibt kulteigene Rituale und regelmäßige Treffen - natürlich alle mit Kosten und Werten verbunden.
  7. Es gibt eine Gruppenhierarchie (und ganz oben immer einen Guru).
  8. Mit außerordentlichen Kontakten soll die Abhängigkeit zu "untergebenen" verstärkt werden. Es wird (oft) wortgenau vorgegeben, was derjenige in bestimmten Situationen zu sagen hat. Kein Therapeut würde so etwas tun.
  9. Manipulation in der Exposition (auch: Gehirnwäsche) – der Moment der mentalen Öffnung eines Teilnehmers wird genutzt, um ihm die neuen Werte, neue Sichtweise einzutrichtern.

Was können Angehörige tun?

Da labile Persönlichkeiten ein gefundenes Fressen für Kulte sind, Kritik gegenüber "dicht gemacht" werden und Du immer noch liest, ist es wahrscheinlicher, dass Du als Angehöriger versuchst, einen Menschen einzustufen oder jemandem zu helfen, der Dir nahe steht. Hier sei erwähnt, dass unsere Gesellschaft und die Religionsfreiheit in Deutschland Sekten und Kulte durchaus toleriert. Möglicherweise haben sie eine Existenzberechtigung schon dadurch, dass Menschen Halt und Anerkennung finden können, die ihnen im Rahmen einer regulären Gesellschaft verwehrt blieben. Wie auch immer: Es ist die Entscheidung eines jeden einzelnen, sich einem Kult anzuschließen oder beizutreten. Als Angehöriger kannst Du daran letztlich nichts ändern.

Wenn Du dieser Person helfen möchtest, dann unterstütze sie und stehe ihr vorbehaltlos zur Seite (natürlich, ohne Dich anwerben oder manipulieren zu lassen ;-) und wenn Dir das gelingt, dann hast Du getan, was in Deiner Macht steht. Alles andere kann zu gefährlichen Konfrontationen und Kontaktabbrüchen oder Verleumdungskampagnen führen. Damit würdest Du dazu beitragen, dass die gewollte "Resozialisierung" der Zielperson reibungslos von Statten geht und damit den Menschen noch mehr in die Fänge des Kults gedrängt wird. Das verbindet alle Kulte und Sekten. Die Zielpersonen müssen ihr Umfeld "durchsieben" und Kontakte einbringen, die ebenfalls Anhänger werden sollen und den Kontakt zu "Glaubensgegnern" einstellen. Es ist daher sehr wichtig, sich seiner eigenen Position bewusst zu sein und dennoch den oft schmalen Grat der Unterstützung zu begehen.

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Gerichtliche Gutachten

Anfangs war ich etwas schockiert, wie im Internet über gerichtliche Gutachten gewettert wurde. Sie seien völlig unzureichend, unprofessionell, usw. Ich dachte damals, dass da eine ausführliche Untersuchung der Fakten und Situation stattfinden würde. Das war sehr naiv von mir.

Das Spiel mit der Voreingenommenheit: Die Gutachter waren in unserem Fall Ärzte und Psychiater mit einer medizinischen Ausbildung und diversen Titeln. Wenn man, so wie ich, keine Ahnung von Psychologie und Medizin hat, und von Anwälten und Beratern motiviert wird, auf die Gutachten zu vertrauen, dann geht man skeptisch, aber guter Dinge an so etwas heran. Was soll schon passieren?

Erst durch diese Erfahrungen wurde mir klar, dass lediglich irgendein "Genie" innerhalb eines kurzweiligen Gesprächs von max. 2 Stunden seine Vorurteile in ein Schriftstück ergießt und solange aufbauscht, bis er Geld damit verdient hat - denn Gutachter werden nach Seitenumfang bezahlt. Ich habe jetzt drei Gutachten erlebt und in meiner Karriere als Unternehmensberater noch nie Unfähigeres erlebt. Hier werden Fetzen aus einem Gespräch "extrahiert", mit vagen Vermutungen angereichert und zu einem völlig verwaschenen Exposé dem Gericht übermittelt. Die Richterin, die im Vorfeld bei der Beauftragung des Gutachten schon das gewünschte Ergebnis definiert hat (der Gutachter will schließlich Folgeaufträge), kann sich so in ihrer Willkür auf noch willkürlichere Pseudofakten stützen.

Natürlich sind Richterin und Gutachter unantastbar und wenn Du keine Prozesskostenhilfe bekommst, musst Du das Gutachten aus der eigenen Tasche bezahlen - so unprofessionell, voreingenommen und dilletantisch es auch sein mag.

Gutachter sind in erster Linie Menschen. Ihre Aufgabe ist es andere Menschen innerhalb weniger Minuten einzuschätzen und diese Einschätzung im Abgleich mit angeeignetem Wissen und Erfahrung an das Gericht weiterzugeben. Hier liegt schon das erste Problem. Ich habe mit etwa 5 Spezialisten für Persönlichkeitsstörungen gesprochen. Auf die Frage, wie lange man benötigen würde, um eine Persönlichkeitsstörung zu erkennen, waren sie sich einig, dass das nicht unter 20 Gesprächsstunden machbar sei. Unsere "Gutachter-Genies" hingegen, haben dafür nur knapp über eine Stunde benötigt. Und einem Fehlgutachten zu widersprechen, würde gegen den Ehrenkodex unter Gutachtern verstoßen, „man mache so etwas nicht“. Ja, die halten zusammen.

Mein persönliches Fazit: Was habe ich also über gerichtliche Gutachten gelernt? Sie sind untauglich und anmaßend. Das Übelste ist, dass die Gutachten elementare Pfeiler in der systematischen Willkür deutscher Familiengerichte sind. Ähnlich wie im Mittelalter der "Fingerzeig auf die Hexe" war, so steht heute das Gutachten für gezielte Desinformation und trägt mit seiner Pseudo-Beweiskraft durch selbst ernannte Genies einem verworrenen Spielchen bei, mit dem Ziel, die Substanz eines Falles so lange zu verwässern und zu verwaschen, bis zumindest im Anschein das gewünschte Urteil bekräftigt werden kann. Einfach nur ein weiteres Werkzeug, um - wie in unserem Fall - aus Tätern Opfer, und aus Opfern Täter zu machen. Eine Schande für unsere Gesellschaft.

Links zum Thema:

Meine Erfahrungen mit dem Jugendamt

In 2009 war mein erster Kontakt mit dem Jugendamt. Wir hatten um Hilfe gebeten, da wir mit unserer Situation überfordert waren und das Wohl unserer Kinder gefährdet sahen. Bis dahin hatte ich eine Institution mit adäquat ausgebildeten Sozialarbeitern vermutet, die sich mit den Belangen von Kindern, Jugendlichen und Eltern auseinandersetzt und diverse Beratungs- und Unterstützungsleistungen anbieten würde. Ich hatte mich auch hier geirrt und bin eines Besseren belehrt worden. Um das gleich vornweg zu nehmen: Meine Erfahrungen mit diesem Amt sind sehr negativ. Ich werfe diesem Personenkreis diverse Dinge vor. Doch dazu später mehr.

Vorerst soll ein Bild meinen Eindruck von der Kompetenz dieses Amts widerspiegeln:

Natürlich beziehen sich meine Erfahrungen auf ein bestimmtes Jugendamt. Ob es in anderen Jugendämtern ähnliche Missstände gibt, kann ich nicht beurteilen.

Externer Link: Englische Reportage über deutsche Jugendämter

Hilfe vom Sozialdezernat?

Anfang Juli 2012 erhielt ich auf meine Anfrage Gelegenheit beim Sozialdezernat vorzusprechen. Ich habe dem Sozialdezernenten eineinhalb Stunden unsere Situation geschildert und folgendes Schreiben sowie das Exposé übergeben:

Landratsamt XXXXXXXXX
Sozialdezernat
XXXXXX XXXX
XXXXXXXXX X
XXXXX XXXXXXXXX XXXX

04.07.2012

Anfrage zur Beurteilung der Vorwürfe
gegen das Jugendamt XXXXXXXX XXXX
und den Verfahrensbeistand

Sehr geehrter Herr XXXX,
ich bitte Sie um Ihre fachliche Meinung zur Arbeit des Jugendamts in unserem Fall.
Ich habe begründeten Verdacht, dass in mehreren Fällen Mitarbeiter des Jugendamts ihre Aufsichtspflicht gegenüber unseren Kindern verletzt haben. Meine Hinweise auf Gefahr im Verzug werden seit November 2010 unbegründet ignoriert. Ärztliches und psychologisches Wissen, das für eine Einschätzung der Situation der Kinder erforderlich ist, wurde trotz meiner Hinweise und vorliegenden Schweigepflichtentbindungen nicht abgerufen und daher auch nicht in den Einschätzungen dem Familiengericht gegenüber berücksichtigt. Bei meinen zahlreichen Versuchen, die Missstände aufzuklären, lehnte das Jugendamt - seit fast zwei Jahren und zuletzt von Frau XXXXXX-XXXXXXXX am 10.11.2011 - ab, meine Fragen zu den Vorkommnissen zu beantworten. Da ich seit langer Zeit keine Auskunft vom Jugendamt XXXXXXXX XXXX erhalte und bei der Mehrzahl meiner Beschwerden nicht einmal der Eingang bestätigt wurde, gehe ich von grober Fahrlässigkeit aus.

Mein Ziel dieser Beurteilung ist, zu erfahren, was zu diesem Verhalten geführt hat, ob hier Fehler gemacht wurden und wie der entstandene Schaden und die anhaltende Kindeswohlgefährdung umgehend behoben werden können.

Ich denke, dass in einer genaueren Prüfung der vergangenen Ereignisse erkennbar ist, dass durch die Mitarbeit des Jugendamts und den Verfahrensbeistand Begünstigungen von Kindeswohlgefährdung durchgeführt wurden. Die Unterschlagung verfahrens- und gutachtensrelevanter Informationen hat den Sachstand vor Gericht und bei Gutachten nachhaltig zu Gunsten der Fehldarstellung der Kindsmutter verändert. Mir wurde von psychologischen Beratern nahegelegt, dass die Beteiligten den Verleumdungen der Kindsmutter und weiterer Personen geglaubt hatten und sich dadurch manipulieren ließen.

Ich verweise auf das beiliegende Exposé, in dem unsere Situation, mein Verhalten und das Verhalten der Kindesmutter aus fachlicher Sicht erörtert werden. Ich habe keine Zweifel daran, dass die Diagnose der Heilpraktikerin XXXXXX zutrifft und XXXXXX eine massive Persönlichkeitsstörung mit fatalen Auswirkungen auf Verfahrensbeteiligte, die Situationseinschätzung und die Kinder hat. Ich möchte betonen, dass ich kein Psychologe bin und das nicht einschätzen kann. Ich bin mit Einschätzungen auf Stellungnahmen von Fachleuten angewiesen. Zur Darstellung unserer Situation und dem Verhalten der Kindsmutter wird auf Seite 8 und 9 dieses Exposés das Verhalten der Verfahrensbeteiligten jedenfalls so treffend dargestellt, dass der Verdacht naheliegt, dass sich zwischen den Beteiligten und der Kindsmutter eine Art Co-Abhängigkeit gebildet haben könnte. Das könnte eine Erklärung dafür sein, weshalb sich die Mitwirkung der Verfahrensbeteiligten in den letzten Jahren schwer zu Lasten unserer Kinder ausgewirkt hat. Die Kinder weisen seit dem Umzug zur Kindsmutter und aktuell noch immer Gefährdungsmerkmale auf und sollten, nach meiner Auffassung, daher kinderpsychologische Unterstützung erhalten.

Eine Zusammenstellung der Ereignisse mit Nachweisen, geführtem Schriftverkehr und Vorfällen kann ich bei Interesse gerne nachreichen.
Ich bitte in diesem Fall um Mitteilung.

Mit freundlichen Grüßen,
Pascal Sanwald

Eine Antwort kam knapp 4 Monate später per Mail:

Sehr geehrter Herr Sanwald,
wie besprochen habe ich mich von den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern informieren lassen.
An deren kompetenter Arbeit und Einschätzung in Ihrer Angelegenheit bestehen für mich danach keinerlei Zweifel.
Es ist jetzt Sache des Gerichts, in dem anhängigen Verfahren eine Entscheidung zu treffen. Mit freundlichen Grüßen,
XXXXXX XXXX
Landratsamt XXXXXXXX XXXXX
Dezernent für Jugend und Soziales
Sozialdezernent Landratsamt XXXXXXXX XXXX, EMail vom 04.10.2012

Eine Begründung war seiner Stellungnahme nicht zu entnehmen. Deshalb habe ich noch einmal nachgehakt:

Sehr geehrter Herr XXXX,

Danke für Ihre Rückmeldung. Ich bin etwas verwundert über Ihre Nachricht.
Dass die involvierten Mitarbeiter des Jugendamts der Ansicht sind, kompetente Arbeit zu leisten, war mir schon klar. Meine Frage ist, ob deren Einschätzung ausschließlich auf den Darstellungen der Kindesmutter basieren oder zumindest in Teilen fundiert ist. Hat sich das Amt in ausreichendem Maß mit der Situation befasst oder werden einfach ungeprüft die Verleumdungen der Kindsmutter & Co. wiedergegeben?

Das Wissen von involvierten Behörden, Ärzten und Psychologen wurde jedenfalls nicht vom Jugendamt abgerufen. Das wirft einfach die Frage auf, wie die Mitarbeiter des Jugendamts zu ihrem Kenntnisstand gekommen sind. Nachvollziehbar ist dieser für mich jedenfalls nicht. Davon abgesehen: Ich erhalte seit zwei Jahren unbegründet vom Jugendamt keine Antworten auf meine Fragen. Inwiefern schätzen Sie das als kompetent ein?

Die Kindesmutter verleumdet mich seit zwei Jahren, nach Strich und Faden. Das Jugendamt beruft sich in Stellungnahmen auf diese Verleumdungen und steuert noch eigene dazu bei. Das Gericht beruft sich bei Beschlüssen auf die Stellungnahmen des Jugendamts und der Kindsmutter. Und das Jugendamt gibt die Verantwortung einfach an das Gericht zurück? Dieser in sich geschlossene Verleumdungskreis ist ja das eigentliche Problem, weshalb ich mich an Sie gewandt hatte. Deshalb stellt mich Ihre Antwort jetzt nicht wirklich zufrieden.

Solange die Beteiligten von der Kindsmutter manipuliert werden und die Fehldarstellungen ungeprüft als eine Art "Feststellung" weitergeben, kann nichts Gutes für uns und unsere Kinder herauskommen. Das haben die letzten zwei Jahre deutlich gezeigt. Die Gerichte müssen anhand dieser Fehlinformationen Entscheidungen fällen - wie sollte das dann "Sache des Gerichts" sein?

Die Aufgaben des Jugendamts zum Schutz des Kindeswohls sind gesetzlich festgelegt. Dort steht, meines Wissens nicht, dass laufende Gerichtsverfahren das Jugendamt von seinen Verantwortungsbereichen Kindern und Eltern gegenüber entbinden. Wie sehen Sie das?

Mit freundlichen Grüßen,
Pascal Sanwald
Meine EMail an den Sozialdezernenten des Landratsamts XXXXXXX XXXX vom 05.10.2012

Eine Rückantwort habe ich bis heute nicht erhalten ...

Meine subjektiven Eindrücke & Erfahrungen

Ich möchte meine Erlebnisse teilen, damit andere aus Fehlern lernen können; Aus meinen Fehlern und Fehlern von anderen. Meine bisherigen Erkenntnisse:

  1. Als Vater wurde ich beim Familiengericht und dem Jugendamt in keinster Weise ernst genommen
    Ich kann nicht beurteilen, ob das nur mir oder Vätern im Allgemeinen so ergeht. Aber das Verhalten der Verfahrensbeteiligten in den diversen Gerichtsverfahren empfand ich von Beginn an als voreingenommen, manipulativ und diskriminierend.

  2. Ich habe scheinbar keine Rechte als Vater, nur Pflichten
    Ich konnte weder gegen die unfaire Aufteilung des Vermögens, das nicht- kindgerechte Verhalten meinen Kindern gegenüber, noch gegen den Vaterentzug dieser, noch gegen die nachhaltige Zerstörung meiner Existenz etwas unternehmen. Klar, könnte man vermuten, dass ich einen schlechten Anwalt hatte. Ich habe es mit 4 Anwälten versucht. Aber selbst die prägnantesten Darlegungen wurden vom Gericht und den Verfahrensbeteiligten einfach ignoriert.

  3. Ich habe keine Möglichkeit, als Vater meine Kinder vor Misshandlungen und Vaterentzug zu schützen
    Wenn Kinder im pathologischen Wutrausch von der Mutter misshandelt werden und das Jugendamt schon darauf hinweist, war ich davon ausgegangen, dass in der Folge der Elternteil beim Sorgerecht vorrangig ist, der seine Kinder nicht misshandelt hat.

  4. Für die Finanzierung dieser diskriminiernden Pharce musste ich mit meinem gesamten Vermögen aufkommen - ungeachtet dessen, ob mir genug zum Leben bleibt
    Ich bezahle noch bis Januar 2016 an den Gerichtskosten ...

  5. Die Verfahrensbeteiligten beim Familiengericht, der Verfahrensbeistand, das Jugendamt, die Gutachter waren zu keiner Zeit in der Lage die Situation auch nur ansatzweise zu deuten, in der sich unserer Kinder befanden bzw. befinden
    Die Richterin ließ am 28. Januar 2011 einen Stapel von Indizien ungeöffnet mit den Worten, "die würden ohnehin nichts ändern". Der Gutachter schreibt in einem Gutachten einen Absatz lang von einem Ehepaar und beschreibt eine völlig andere Situation. Ich war nie verheiratet. Er begründet keine seiner Einschätzungen und auf die Frage, warum er das nicht macht, erwidert er, dass seine Erfahrung ausreichen würde. Die Mitarbeiter des Jugendamts konnten sich seit Dezember 2010 in keiner Stellungnahme mehr entsinnen, dass sie uns bereits ein Jahr vor der Trennung begleitet hatten und dass die Bestätigung der Sekte, die ersten Hinweise auf die Gefahr für die Kinder durch die "Misshandlung Schutzbefohlener", u.a. von ihnen stammte. Nach Zusendung einer Zusammenfassung der Mißstände beim Jugendamt schrieb der Sozialdezernent, dass er der Meinung sei, dass „die Mitarbeiter des Jugendamts gute Arbeit geleistet hätten“.

  6. Als Ex-Partner einer psychisch Erkrankten steht man mit einem Bein im Knast

Meine Fragen an Dich

Schaut man sich im Internet und in den Medien um, so ist mein Fall kein Einzelfall. Im Fadenkreuz von Gerechtigkeit stehen Institutionen und Amtspersonen, deren Auftrag die Durchsetzung von Gesetzen ist, die sich über eben diese Gesetze stellen und willkürlich erscheinende Eingriffe durch Fehlentscheidungen, Falschgutachten oder ähnlich obskure, juristische Fehlgriffe vornehmen.

  • Was sind die Ursachen für dieses zunehmende Fehlverhalten und wie kann man sich effektiv dagegen wehren? Welche Optionen stehen einem „Opfer“ solchen Verhaltens zur Verfügung?
  • Geht das von einigen wenigen Personen aus oder handelt es sich um ein verzerrtes Selbstverständnis einer ganzen Berufsschicht?
  • Legen die Gesetzgebungen von FamFG, StGB, u.a. tatsächlich diskriminierende Abwärtsspiralen vor, die nicht mit der Realität und einer Demokratie vereinbar sind, wie es von der Europäischen Kommission bemängelt und bis heute nicht ausreichend nachgebessert wurde oder gibt es eine krankhafte Subkultur fehlgeleiteter, emanzipatorisch motivierter Individuen?
  • Gibt es eine rationale Erklärung oder einen gemeinsamen Nenner?

Ich habe keine Antworten auf diese Fragen. Ich bin kein Jurist und ich bin kein Psychologe. Ich habe keinerlei Ausbildung in diesen Berufszweigen. Ich möchte hier auch nicht pauschal einzelne Berufszweige und Institutionen kritisieren. Ich weiß nicht, ob es anderswo genau so dilettantisch zugeht, wie in meinem Fall. Die Inhalte dieser Seite sollen jedenfalls den „Mittätern“ im Bereich Familienrecht gewidmet sein, die meinen Kindern und mir eine Bürde auferlegt haben, die da nicht hingehört. Ich möchte hier meine eigenen, persönlichen Erfahrungen mit diesem Personenkreis im weitesten Sinne eingehen.

Falls Du glaubst, Antworten auf diese Fragen zu haben oder sogar Lösungsansätze kennst, dann schreib' mir bitte.

Kontakt

Falls Du etwas zu sagen hast, das auf dieser Seite ebenfalls erscheinen sollte, bitte ich um Zuschrift unter info@familienpfusch.de. Ich garantiere jedes Anliegen vertraulich zu behandeln.

Ich weiß noch nicht, welches Format für diese Seite am Besten geeignet ist – ein Blog, eine Sammlung von Fällen, ein Portal? Ich plädiere jedenfalls für Folgendes:

  • Uneingeschränkte Gleichberechtigung im Familienrecht für Mütter UND Väter – jetzt!
  • Kontrollorgane für Verfahrensbeteiligte im Familienrecht
  • Klare Definition und Anordnung von Neutralität der Richter im Familienrecht
  • Etablierung einer Beweisaufnahme im Familienrecht, wie im Strafrecht (Aussage gegen Aussage funktioniert offenbar nicht bei existenziellen und emotionalen Verfahren)
  • Realistische Berufungsmöglichkeiten und fachliche Überprüfung von Beschwerden von unabhängiger Stelle – die derzeitige Vetternwirtschaft zwischen Richter und Staatsanwaltschaft ist Hohn
  • Spekulationsfreie, wissenschaftlich anerkannte Gutachtenmethoden – Psychologie ist keine Wissenschaft
  • Anordnung von Weiterbildung für Verfahrensbeteiligte im Familienrecht

Ich würde gerne ein Buch schreiben. Ich will aber nicht den 1.000sten Jammerroman über Idioten und verkorkste Emanzen schreiben. Davon gibt's genügend. Ich bin nicht schlau genug, um einen Ratgeber zu schreiben. Falls Du eine Idee hast, was ich stattdessen machen könnte, schreib' mir.

Über mich

Ich bin 40 Jahre alt und seit etwa 20 Jahren im Bereich Marketing tätig. Ich habe zwei wundervolle Töchter. Ich interessiere mich nicht sonderlich für die Sachverhalte, über die ich hier berichte und habe keine fachliche Meinung dazu, da ich weder eine juristische noch eine psychologische Ausbildung habe. Ich bin der Überzeugung, dass jeder Mensch sein "ganz persönliches Päckchen psychischer Probleme" trägt und ich möchte in diesem Blog über niemanden urteilen, sondern meine Erfahrungen und persönlichen Einschätzungen weitergeben. Eigentlich ist es sogar so, dass ich vieles, was meinen Kindern und mir widerfahren ist, nicht einmal verstehe. Ich bin also ganz sicher kein Experte auf diesen Gebieten. Allerdings war ich zur Beratung bei vielen Experten und konnte eine Menge an Informationen sammeln, welche ich hier einfließen lassen möchte.

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Solange ist diese Seite ein

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Pascal Sanwald
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74423 Obersontheim
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Pascal Sanwald
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Pascal Sanwald hat als für die Verarbeitung Verantwortlicher zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um einen möglichst lückenlosen Schutz der über diese Internetseite verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Dennoch können Internetbasierte Datenübertragungen grundsätzlich Sicherheitslücken aufweisen, sodass ein absoluter Schutz nicht gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund steht es jeder betroffenen Person frei, personenbezogene Daten auch auf alternativen Wegen, beispielsweise telefonisch, an uns zu übermitteln.

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  • d) Einschränkung der Verarbeitung

    Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.

  • e) Profiling

    Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

  • f) Pseudonymisierung

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  • h) Auftragsverarbeiter

    Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

  • i) Empfänger

    Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.

  • j) Dritter

    Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.

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    Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

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Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist die:

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3. Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen

Die Internetseite von Pascal Sanwald erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.

Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht Pascal Sanwald keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch Pascal Sanwald daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.

4. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.

Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

5. Rechte der betroffenen Person

  • a) Recht auf Bestätigung

    Jede betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber eingeräumte Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • b) Recht auf Auskunft

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betroffenen Person Auskunft über folgende Informationen zugestanden:

    • die Verarbeitungszwecke
    • die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
    • die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen
    • falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer
    • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung
    • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde
    • wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten
    • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person

    Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten.

    Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • c) Recht auf Berichtigung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen.

    Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • d) Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden)

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist:

    • Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind.
    • Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    • Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
    • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
    • Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
    • Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erhoben.

    Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei von Pascal Sanwald gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter von Pascal Sanwald wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.

    Wurden die personenbezogenen Daten von von Pascal Sanwald öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft Pascal Sanwald unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Mitarbeiter von Pascal Sanwald wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.

  • e) Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

    • Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen.
    • Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten.
    • Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    • Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

    Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei von Pascal Sanwald gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter von Pascal Sanwald wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.

  • f) Recht auf Datenübertragbarkeit

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde.

    Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden.

    Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an einen Mitarbeiter von Pascal Sanwald wenden.

  • g) Recht auf Widerspruch

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

    Pascal Sanwald verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    Verarbeitet Pascal Sanwald personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber von Pascal Sanwald der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird Pascal Sanwald die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.

    Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei von Pascal Sanwald zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.

    Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt jeden Mitarbeiter von Pascal Sanwald oder einen anderen Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

  • h) Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.

    Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft Pascal Sanwald angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

    Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • i) Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen.

    Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

6. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Facebook

Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Komponenten des Unternehmens Facebook integriert. Facebook ist ein soziales Netzwerk.

Ein soziales Netzwerk ist ein im Internet betriebener sozialer Treffpunkt, eine Online-Gemeinschaft, die es den Nutzern in der Regel ermöglicht, untereinander zu kommunizieren und im virtuellen Raum zu interagieren. Ein soziales Netzwerk kann als Plattform zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen dienen oder ermöglicht es der Internetgemeinschaft, persönliche oder unternehmensbezogene Informationen bereitzustellen. Facebook ermöglicht den Nutzern des sozialen Netzwerkes unter anderem die Erstellung von privaten Profilen, den Upload von Fotos und eine Vernetzung über Freundschaftsanfragen.

Betreibergesellschaft von Facebook ist die Facebook, Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten Verantwortlicher ist, wenn eine betroffene Person außerhalb der USA oder Kanada lebt, die Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Ireland.

Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Facebook-Komponente (Facebook-Plug-In) integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Facebook-Komponente veranlasst, eine Darstellung der entsprechenden Facebook-Komponente von Facebook herunterzuladen. Eine Gesamtübersicht über alle Facebook-Plug-Ins kann unter https://developers.facebook.com/docs/plugins/?locale=de_DE abgerufen werden. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Facebook Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird.

Sofern die betroffene Person gleichzeitig bei Facebook eingeloggt ist, erkennt Facebook mit jedem Aufruf unserer Internetseite durch die betroffene Person und während der gesamten Dauer des jeweiligen Aufenthaltes auf unserer Internetseite, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite die betroffene Person besucht. Diese Informationen werden durch die Facebook-Komponente gesammelt und durch Facebook dem jeweiligen Facebook-Account der betroffenen Person zugeordnet. Betätigt die betroffene Person einen der auf unserer Internetseite integrierten Facebook-Buttons, beispielsweise den „Gefällt mir“-Button, oder gibt die betroffene Person einen Kommentar ab, ordnet Facebook diese Information dem persönlichen Facebook-Benutzerkonto der betroffenen Person zu und speichert diese personenbezogenen Daten.

Facebook erhält über die Facebook-Komponente immer dann eine Information darüber, dass die betroffene Person unsere Internetseite besucht hat, wenn die betroffene Person zum Zeitpunkt des Aufrufs unserer Internetseite gleichzeitig bei Facebook eingeloggt ist; dies findet unabhängig davon statt, ob die betroffene Person die Facebook-Komponente anklickt oder nicht. Ist eine derartige Übermittlung dieser Informationen an Facebook von der betroffenen Person nicht gewollt, kann diese die Übermittlung dadurch verhindern, dass sie sich vor einem Aufruf unserer Internetseite aus ihrem Facebook-Account ausloggt.

Die von Facebook veröffentlichte Datenrichtlinie, die unter https://de-de.facebook.com/about/privacy/ abrufbar ist, gibt Aufschluss über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch Facebook. Ferner wird dort erläutert, welche Einstellungsmöglichkeiten Facebook zum Schutz der Privatsphäre der betroffenen Person bietet. Zudem sind unterschiedliche Applikationen erhältlich, die es ermöglichen, eine Datenübermittlung an Facebook zu unterdrücken. Solche Applikationen können durch die betroffene Person genutzt werden, um eine Datenübermittlung an Facebook zu unterdrücken.

7. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google Analytics (mit Anonymisierungsfunktion)

Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite die Komponente Google Analytics (mit Anonymisierungsfunktion) integriert. Google Analytics ist ein Web-Analyse-Dienst. Web-Analyse ist die Erhebung, Sammlung und Auswertung von Daten über das Verhalten von Besuchern von Internetseiten. Ein Web-Analyse-Dienst erfasst unter anderem Daten darüber, von welcher Internetseite eine betroffene Person auf eine Internetseite gekommen ist (sogenannte Referrer), auf welche Unterseiten der Internetseite zugegriffen oder wie oft und für welche Verweildauer eine Unterseite betrachtet wurde. Eine Web-Analyse wird überwiegend zur Optimierung einer Internetseite und zur Kosten-Nutzen-Analyse von Internetwerbung eingesetzt.

Betreibergesellschaft der Google-Analytics-Komponente ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA.

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verwendet für die Web-Analyse über Google Analytics den Zusatz "_gat._anonymizeIp". Mittels dieses Zusatzes wird die IP-Adresse des Internetanschlusses der betroffenen Person von Google gekürzt und anonymisiert, wenn der Zugriff auf unsere Internetseiten aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder aus einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfolgt.

Der Zweck der Google-Analytics-Komponente ist die Analyse der Besucherströme auf unserer Internetseite. Google nutzt die gewonnenen Daten und Informationen unter anderem dazu, die Nutzung unserer Internetseite auszuwerten, um für uns Online-Reports, welche die Aktivitäten auf unseren Internetseiten aufzeigen, zusammenzustellen, und um weitere mit der Nutzung unserer Internetseite in Verbindung stehende Dienstleistungen zu erbringen.

Google Analytics setzt ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Mit Setzung des Cookies wird Google eine Analyse der Benutzung unserer Internetseite ermöglicht. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Google-Analytics-Komponente integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Google-Analytics-Komponente veranlasst, Daten zum Zwecke der Online-Analyse an Google zu übermitteln. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Google Kenntnis über personenbezogene Daten, wie der IP-Adresse der betroffenen Person, die Google unter anderem dazu dienen, die Herkunft der Besucher und Klicks nachzuvollziehen und in der Folge Provisionsabrechnungen zu ermöglichen.

Mittels des Cookies werden personenbezogene Informationen, beispielsweise die Zugriffszeit, der Ort, von welchem ein Zugriff ausging und die Häufigkeit der Besuche unserer Internetseite durch die betroffene Person, gespeichert. Bei jedem Besuch unserer Internetseiten werden diese personenbezogenen Daten, einschließlich der IP-Adresse des von der betroffenen Person genutzten Internetanschlusses, an Google in den Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden durch Google in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert. Google gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter.

Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass Google ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem kann ein von Google Analytics bereits gesetzter Cookie jederzeit über den Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden.

Ferner besteht für die betroffene Person die Möglichkeit, einer Erfassung der durch Google Analytics erzeugten, auf eine Nutzung dieser Internetseite bezogenen Daten sowie der Verarbeitung dieser Daten durch Google zu widersprechen und eine solche zu verhindern. Hierzu muss die betroffene Person ein Browser-Add-On unter dem Link https://tools.google.com/dlpage/gaoptout herunterladen und installieren. Dieses Browser-Add-On teilt Google Analytics über JavaScript mit, dass keine Daten und Informationen zu den Besuchen von Internetseiten an Google Analytics übermittelt werden dürfen. Die Installation des Browser-Add-Ons wird von Google als Widerspruch gewertet. Wird das informationstechnologische System der betroffenen Person zu einem späteren Zeitpunkt gelöscht, formatiert oder neu installiert, muss durch die betroffene Person eine erneute Installation des Browser-Add-Ons erfolgen, um Google Analytics zu deaktivieren. Sofern das Browser-Add-On durch die betroffene Person oder einer anderen Person, die ihrem Machtbereich zuzurechnen ist, deinstalliert oder deaktiviert wird, besteht die Möglichkeit der Neuinstallation oder der erneuten Aktivierung des Browser-Add-Ons.

Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Google können unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ und unter http://www.google.com/analytics/terms/de.html abgerufen werden. Google Analytics wird unter diesem Link https://www.google.com/intl/de_de/analytics/ genauer erläutert.

8. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google-AdWords

Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Google AdWords integriert. Google AdWords ist ein Dienst zur Internetwerbung, der es Werbetreibenden gestattet, sowohl Anzeigen in den Suchmaschinenergebnissen von Google als auch im Google-Werbenetzwerk zu schalten. Google AdWords ermöglicht es einem Werbetreibenden, vorab bestimmte Schlüsselwörter festzulegen, mittels derer eine Anzeige in den Suchmaschinenergebnissen von Google ausschließlich dann angezeigt wird, wenn der Nutzer mit der Suchmaschine ein schlüsselwortrelevantes Suchergebnis abruft. Im Google-Werbenetzwerk werden die Anzeigen mittels eines automatischen Algorithmus und unter Beachtung der zuvor festgelegten Schlüsselwörter auf themenrelevanten Internetseiten verteilt.

Betreibergesellschaft der Dienste von Google AdWords ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA.

Der Zweck von Google AdWords ist die Bewerbung unserer Internetseite durch die Einblendung von interessenrelevanter Werbung auf den Internetseiten von Drittunternehmen und in den Suchmaschinenergebnissen der Suchmaschine Google und eine Einblendung von Fremdwerbung auf unserer Internetseite.

Gelangt eine betroffene Person über eine Google-Anzeige auf unsere Internetseite, wird auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person durch Google ein sogenannter Conversion-Cookie abgelegt. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Ein Conversion-Cookie verliert nach dreißig Tagen seine Gültigkeit und dient nicht zur Identifikation der betroffenen Person. Über den Conversion-Cookie wird, sofern das Cookie noch nicht abgelaufen ist, nachvollzogen, ob bestimmte Unterseiten, beispielsweise der Warenkorb von einem Online-Shop-System, auf unserer Internetseite aufgerufen wurden. Durch den Conversion-Cookie können sowohl wir als auch Google nachvollziehen, ob eine betroffene Person, die über eine AdWords-Anzeige auf unsere Internetseite gelangt ist, einen Umsatz generierte, also einen Warenkauf vollzogen oder abgebrochen hat.

Die durch die Nutzung des Conversion-Cookies erhobenen Daten und Informationen werden von Google verwendet, um Besuchsstatistiken für unsere Internetseite zu erstellen. Diese Besuchsstatistiken werden durch uns wiederum genutzt, um die Gesamtanzahl der Nutzer zu ermitteln, welche über AdWords-Anzeigen an uns vermittelt wurden, also um den Erfolg oder Misserfolg der jeweiligen AdWords-Anzeige zu ermitteln und um unsere AdWords-Anzeigen für die Zukunft zu optimieren. Weder unser Unternehmen noch andere Werbekunden von Google-AdWords erhalten Informationen von Google, mittels derer die betroffene Person identifiziert werden könnte.

Mittels des Conversion-Cookies werden personenbezogene Informationen, beispielsweise die durch die betroffene Person besuchten Internetseiten, gespeichert. Bei jedem Besuch unserer Internetseiten werden demnach personenbezogene Daten, einschließlich der IP-Adresse des von der betroffenen Person genutzten Internetanschlusses, an Google in den Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden durch Google in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert. Google gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter.

Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass Google einen Conversion-Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem kann ein von Google AdWords bereits gesetzter Cookie jederzeit über den Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden.

Ferner besteht für die betroffene Person die Möglichkeit, der interessenbezogenen Werbung durch Google zu widersprechen. Hierzu muss die betroffene Person von jedem der von ihr genutzten Internetbrowser aus den Link www.google.de/settings/ads aufrufen und dort die gewünschten Einstellungen vornehmen.

Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Google können unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ abgerufen werden.

9. Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

10. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden

Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.

11. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.

12. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.

13. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling.

Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator der DGD Deutsche Gesellschaft für Datenschutz GmbH, die als Datenschutzbeauftragter tätig ist, in Kooperation mit der RC GmbH, die gebrauchte Computer wiederverwertet und der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE | Rechtsanwälte erstellt.